Arte stellt um auf digital

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Düsseldorf – Der französisch-deutsche Sender hat seine analogen Produktions- und Sendetechnologien durch vernetzte, digitale Systeme ersetzt.

Mit der neuen IT-Lösung, die von IBM Global Business Services in Kooperation mit mehreren Partnern konzipiert und implementiert wurde, ist es dem Kultursender möglich, sein Programm effektiver herzustellen.

Die Aufnahmen können mit der neuen, zu 95 Prozent digitalen Produktionsumgebung schneller bearbeitet und mit Partnersendern einfacher ausgetauscht werden. Arte produziere mit dem neuen System 19 Stunden Programm täglich, mit der analogen Technologie seien es nur 12 Stunden gewesen. Innerhalb von neun Monaten konnten etwa 5 000 Stunden Programm und 20 000 Sendungen digitalisiert werden.
 

Die Software IBM Admira ist wichtiger Bestandteil des neuen digitalen Systems, durch sie könnten digitale Bilder verwaltet und archiviert werden. Wenn die Systeme vollständig digitalisiert sind, wird sich Arte mit anderen Fernsehstationen vernetzen und bei Bedarf mit anderen Rundfunkstationen Daten austauschen können. Das Versenden von Bändern zwischen den Stationen wird nicht mehr nötig sein und die Zusammenarbeit zwischen französischen und deutschen Sendestationen effektiviert, auch im Hinblick auf geplante Services wie Video-on-Demand (VoD). Arte hat für 2007 die Einführung von VoD geplant, sowohl in Deutschland als auch in Frankreich soll der Service verfügbar sein. [ft]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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