Der Jahreswechsel im TV: Partys mit Pilawa und Co

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Viele Shows prägen das Jahresende im Fernsehen. Wer nicht mit Familie oder Freunden feiern möchte, hat im TV die Qual der Wahl.

Die Fernsehshows zum Jahresende sind für die Sender und ihre Protagonisten ein undankbares Geschäft. Viele verschiedene Sendungen konkurrieren miteinander. Die Leute sind am Silvestertag eh nicht aufs Fernsehen aus, geschweige denn, dass sie mit voller Konzentration bei einer Show dabei sind. Drei Millionen sind schon eine Topquote für den Silvestertag.

Auf die dürften auch Jörg Pilawa und seine Schweizer Partnerin Francine Jordi mit ihrer „Silvestershow mit Jörg Pilawa“ (in der Jordi im Titel nicht vorkommt) in der ARD hoffen. Zuletzt blieben sie 2017 unter der magischen Grenze. Für ein Weitermachen im nächsten Jahr wäre ein guter Wert wichtig. Für Jordi und Pilawa ist es der dritte gemeinsame Silvesterauftritt.
 
„Es ist die letzte vertraglich zugesicherte Silvestershow“, sagte Pilawa im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Ob es im nächsten Jahr weitergeht, werden wir Anfang 2019 entscheiden.“ Die „Silvestershow“ ging einst hervor aus dem „Silvesterstadl“, auch eine Eurovisionsshow, moderiert vom Österreicher Andy Borg, von dem sich die Partnersender aus Deutschland, der Schweiz und Österreich getrennt hatten.
 
An der „Silvestershow“ mit Pilawa (und Jordi) wurde vor der dritten Ausgabe gefeilt. „Wir haben am Format gearbeitet“, sagte Pilawa weiter. „Wir ziehen von Graz nach Linz. Es wird insgesamt festlicher.“ Man habe die Zuschauer dazu aufgerufen, ihre persönlichen, magischen Momente des Jahres per Foto oder Video zu schicken, die in der Show präsentiert werden sollen.
 
Von Schlager und Evergreens über Rock’n‘ Roll und Swing soll alles dabei sein. Zu den Gästen gehören unter anderem The Rubettes, Middle of the Road, The Baseball, Linda Fäh, Magic Maxl, Peter Marve, Tom Gaebel, Kristina Bach, Florian Ast, Vincent Gross, Lollies, Dance Destruction Crew, Semino Rossi & Nik P, die Schürzenjäger, Die Seer, die Paldauer und Helmut Lotti.
 
Die Konkurrenz der „Silvestershow“ ist besonders bei RTL zu suchen – dort beginnt ebenfalls um 20.15 Uhr „Die ultimative Chartshow – Die erfolgreichsten Singles der letzten 40 Jahre“ mit Oliver Geissen. Im ZDF startet erst um 21.45 Uhr die Show „Willkommen 2019“ mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner und auf RTL II die mehr als vier Stunden lange „große Silvesterparty 2018“. Auch das WDR Fernsehen („Die große WDR-SilvesterLacht“) und das MDR Fernsehen („Die große Silvester Schlager-Party“) mischen beim Feiern kräftig mit.
 
Wer auf die langwierigen Shows am Abend verzichten kann und will, sollte sich jedoch das jährliche Kleinod am Nachmittag nicht sparen. Freddie Frinton und May Warden spielen wieder einmal das 18 Minute lange „Dinner for One oder Der 90. Geburtstag“ von Miss Sophie in allen dritten Programmen. Auch der Klassiker „Silvesterpunsch“ aus der Serie „Ein Herz und eine Seele“ sowie „Rudis Tagesshow“ mit Showmaster und Komiker Rudi Carrell wird in ein paar dritten Programmen wieder recycelt. [Carsten Rave]

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18 Kommentare im Forum

  1. Silvester und TV passt nicht, hat noch nie gepasst und wird nie passen. Spiele, Spass, Raclette und Musik mit Verwandten und Bekannten lassen das Jahr ausklingen. So war es meistens und ich hoffe, das bleibt noch ne Weile so.
  2. Bei uns auch. Feiern mit Freunden. Fondue dazu Musik aus dem Radio. Und später in die Kneipe bei leckerem Kölsch
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