Opernfestival auf Eins Festival

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mit drei Klassik-Ausstrahlungen feiert Eins Festival ein regelrechtes Opernfestival.

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Am 29. März zeigt das digitale Kulturprogramm Szenen aus dem musikdramatischen Werk „Parsifal“ von Richard Wagner. Den 130. Geburtstag von Franz Schreker begeht Eins Festival am 30. März mit einer Einführung in das Werk des österreichischen Komponisten sowie mit der vollständigen Ausstrahlung der Oper „Der Schatzgräber“: eine Aufführung aus der Hamburgischen Staatsoper in einer Inszenierung von Günter Krämer aus dem Jahr 1989.

Außerdem wiederholt Eins Festival – nicht zuletzt aufgrund der hohen Zuschauernachfrage –zwei überaus beliebte Reihen: Als echter „Fernsehschatz“ wird erneut die Unterhaltungssendung „Am laufenden Band“ gezeigt. Der Samstagnachmittag wird damit zur Rudi-Carrell-Zone erklärt. Auch der Sonntagnachmittag bietet Spannung: Mit je vier Folgen en bloc von „Berlin, Berlin“ erleben die Zuschauer ab dem 30. März mit der quirlig-verrückten Lolle wieder Großstadtrummel und Liebesabenteuer.
 
Durch Mitleid wissend…, Sendetermin: Samstag, 29.03.08, 10:30 Uhr, Szenen aus Richard Wagners Parsifal, Ein Film von Reiner E. Moritz
 
Im August 2004 war das Deutsche Symphonie-Orchester mit Kent Nagano zu Gast im Festspielhaus Baden-Baden. Auf dem Programm stand der „Parsifal“ unter der Regie von Nikolaus Lehnhoff. Kent Nagano dirigierte, und auf der Bühne standen Thomas Hampson als Amfortas, Matti Salminen als Gurnemanz, Christopher Ventris als Parsifal und alles überragend Waltraud Meier als Kundry. Der Film von Reiner E. Moritz begleitet das Ensemble bei der Erarbeitung der Inszenierung.
 
Franz Schreker: Der Schatzgräber, Sendetermin: Sonntag, 30.03.08, 13:30 Uhr, Szenen aus einem Opernkrimi, Gerd Albrecht im Gespräch mit Gabriele Schnaut
 
Franz Schreker (1878-1934) war neben Richard Strauss der meistgespielte deutschsprachige Opern-Komponist nach dem Ersten Weltkrieg. Sein erfolgreichstes Werk ist die Oper „Der Schatzgräber“. Sie erlebte nach der Uraufführung in Frankfurt am 21. Januar 1920 bis 1932 die erstaunliche Anzahl von 50 Inszenierungen und war damit eine der meistgespielten zeitgenössischen Opern der zwanziger Jahre. Gerd Albrecht und die Sopranistin Gabriele Schnaut, die in dieser Inszenierung die Wirtstochter Els spielt, erläutern anhand von Ausschnitten der Aufzeichnung Inhalt und Charakteristik der klangsinnlichen Oper.
 
Der Schatzgräber, Sendetermin: Sonntag, 30.03.08, 14:00 Uhr, Oper von Franz Schreker (1878-1934)
 
Von den Nationalsozialisten als entartet verfolgt, geriet Schrekers Werk nach dem Zweiten Weltkrieg nahezu in Vergessenheit. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erschienen seine Opern wieder auf den Spielplänen in Wien, Salzburg, Hamburg und anderen deutschsprachigen Städten. „Der Schatzgräber“ ist ein symbolbehaftetes Opernmärchen, dessen komplexer Inhalt u.a. die Themen Gier und schicksalhaftes Scheitern anhand der tragischen Hauptfiguren aufgreift. Schreker komponierte nicht nur die vielfarbige und opulente Musik, für die er berühmt war, sondern verfasste auch das Textbuch wie bei allen seinen Opern selbst. Es wirken u.a. mit: Gabriele Schnaut, Sopran (Els); Josef Protschka, Tenor (Elis); Heinz Kruse, Tenor (Albi); Harald Stamm, Tenor (König); Peter Haage, Tenor (Narr). Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper, es spielt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Leitung von Gerd Albrecht.
 
Am laufenden Band (1/51), Sendetermin: Samstag, 29.03.08, 16:45 Uhr, Gäste: Ilja Richter, Heinz Schenk, Theo Lingen und Roy Black, Moderation: Rudi Carrell
 
Sie war die erfolgreichste Samstag-Abend-Show der 70er Jahre und der erste große Höhepunkt in der Karriere Rudi Carrells: „Am laufenden Band“. Noch dazu war sie revolutionär: Kein gestrenger älterer Herr, sondern ein junger, entspannter und vor allem witziger Holländer moderierte die Sendung. Die Kandidaten waren durchweg ganz normale Menschen von nebenan, alle Spiele geprägt vom Augenzwinkern und Humor des Gastgebers. Die Spielregeln: Vier Teams, stets bestehend aus einem Vater oder einer Mutter mit einem Sohn oder einer Tochter treten gegeneinander an. Der Gewinner darf sich schließlich vor das „laufende Band“ setzen und sieht allerlei Preise an sich vorbeiziehen. Am Ende darf er alles mitnehmen – sofern er anschließend die Preise noch benennen kann. Immer mit dabei war damals auch „das Fragezeichen“. Ein verdeckter prominenter Studiogast, der ebenfalls zu erraten war.
 
Best of „Berlin, Berlin“ (1), Sendetermin: Sonntag, 30.03.08, 16:30 Uhr
Rotalarm
 
Lolle jobbt in Tuhans Imbiss. Aber dann heißt es: Mama ante Portas! Lolles Eltern sind schon in der Stadt. In einer halben Stunde tauchen sie in der WG auf und das bedeutet: Ärger, Ärger, Ärger! Völlig platt ist Lolle, als Vater und Mutter ihr bei dem Besuch ankündigen: Wir werden uns trennen. Zur Probe! Mutter Karen auf jeden Fall fliegt erst mal allein nach Nepal. Vater Bernd aber hofft auf eine Versöhnung. Lolle hat sofort eine Idee: Ich lass‘ in die beiden Ringe das Datum eingravieren, an dem ihr euch kennengelernt habt, du fliegst mit Karen nach Nepal und machst ihr dort einen Heiratsantrag… Rosalie, Sven und Hart dagegen haben ein viel größeres Problem. Sven schwärmt für Sandra Bullock. Rosalie behauptet, die hat Orangenhaut, und will es den beiden beweisen. Ein Abend mit Chuckie, dem Masseur von Sandra Bullock, soll die Wahrheit ans Licht bringen. Nur Chuckie ist dauerbekifft. Chuckie denkt, er sei in Paris, stammelt dauernd Halbsätze und steckt auch noch, bevor er aus der WG verschwindet, die Ringe ein, die Lolle als Versöhnungsgeschenk für ihre Eltern eingeplant hat… [mg]

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