Oprah: Senderleitung ist schwerer als Talkshow-Moderation

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Vor drei Wochen hat die Ex-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey die Ruder bei ihrem Frauensender OWN selbst in die Hand genommen. Jetzt gesteht die 57-Jährige: „Einen Sender zu führen ist zehn Mal schwerer als eine Talkshow zu moderieren“.

Winfrey ist neben der künstlerischen Leitung bei OWN auch für die Geschäftsführung verantwortlich. Wie sie am Dienstagabend (Ortszeit) per Twitter mitteilte, sei das keine leichte Aufgabe. Als Moderatorin habe sie „viel Zeit zum Durchatmen“ gehabt, hieß es. Jetzt verbringe sie einen Großteil ihrer Zeit in Konferenzen und müsse sich dazu zwingen, etwas Zeit für sich selbst zu finden.

Oprahs Sender hat derzeit mit niedrigen Einschaltquoten zu kämpfen. Von den ursprünglich 550 000 Zuschauern wollen im Schnitt nur noch 135 000 die Frauensendungen des Kabelkanals sehen. Die Frage eines Fans, ob sie darüber unglücklich sei, verneinte sie. Erfahrungsgemäß dauere es drei bis fünf Jahre, bis ein neuer Sender erfolgreich sei. Der Sender stecke noch voller Potential, so Winfrey. Sie sei davon überzeugt, langfristigen Erfolg mit OWN haben zu können.
  
OWN war im Januar dieses Jahres auf Sendung gegangen, hat aber trotz Ausgaben in Millionenhöhe bisher keinen durchschlagenden Erfolg erzielt. Am 13. Juli gab Winfrey deshalb bekannt, sowohl als CEO, Vorsitzende und Kreativleiterin für den Sender tätig zu werden. (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Unter anderem konnte sie Hollywood-Schauspielerin Rosie O’Donnell („Schlaflos in Seattle“, „Ally McBeal“) als Talkmasterin für OWN gewinnen. [dm]

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