„Phoenix Runde“ diskutiert über neue Preisrunde im Gesundheitssystem

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Bonn – Am morgigen Mittwoch um 22.15 Uhr diskutiert die „Phoenix Runde“ das Thema „Teure Gesundheit – Mehr Geld für weniger Leistung?“.

Für die Einen ist es das wichtigste Projekt dieser Bundesregierung, für die Anderen ist es ein Desaster. Die Einführung des Gesundheitsfonds ist der gewaltigste Eingriff in das Gesundheitssystem der vergangenen Jahrzehnte.

Es geht um die Beiträge von 73 Millionen deutschen Versicherten – das sind rund 156 Milliarden Euro pro Jahr. Die Kassenbeiträge werden ab Januar 2009 einheitlich auf 15,5 Prozent festgesetzt. Für neun von zehn Kassenpatienten wird die Versicherung deshalb wohl teurer – und das bei Leistungen, die vermutlich deutlich schlechter werden.
 
Kritiker prophezeien seit Langem, dass ab Januar das deutsche Gesundheitssystem kollabieren könnte. Der Fonds sei eine „von vorn bis hinten verkorkste Reform“, schimpft die Opposition. Sie befürchten, dass die Krankenkassen, um den Einheitssatz nicht erhöhen zu müssen, Leistungen einschränken und Geschäftsstellen – und damit Service für die Versicherten – abbauen werden.
 
Wie wird der Gesundheitsfond die Kassenlandschaft verändern? Gibt es ein großes Krankenkassensterben? Werden die Versicherten immer mehr Geld für immer weniger Leistung aufbringen müssen? Gaby Dietzen diskutiert in der „Phoenix Runde“ u. a. mit Stefan Etgeton (Verbraucherzentrale Bundesverband), Prof. Wolfram Richter (Wirtschaftswissenschaftler, Universität Dortmund, Erfinder des Gesundheitsfonds) und Prof. Jürgen Wasem (Gesundheitsökonom, Universität Duisburg-Essen). [fkr]

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