Phoenix zeigt den „Wahlkampf auf Hessisch“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Bonn – Es ist nur ein kurzer Wahlkampf in Hessen in diesem kalten Winter. Aber gerade deshalb versuchen die Spitzenkandidaten von SPD und CDU, umso mehr Termine pro Tag unterzubringen.

Roland Koch (CDU) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) reisen kreuz und quer durch Hessen – und rühren die Werbetrommel für ihre Partei und für sich selbst. Von Nord-Hessen in den Harz, vom Taunus bis an den Rhein, von Baunatal nach Rüsselsheim, von Wiesbaden nach Kassel: Schulen, Automobilhersteller, Orts- und Kreisverbände – sie alle bekommen in diesen Tagen hohen politischen Besuch.

Koch gegen Schäfer-Gümbel – der Zufall hat die beiden Kontrahenten zusammengeführt: Der Eine hatte sein Büro in der Staatskanzlei schon so gut wie geräumt, der Andere sprang in die Bresche, als Andrea Ypsilanti auf die Spitzenkandidatur verzichtete.
 
Roland Koch gibt sich nach dem Desaster im letzten Wahlkampf und dem Versuch, über das Thema jugendliche Ausländerkriminalität zu punkten, dieses Mal geläutert. Was hat er gelernt, wie hat sich sein Verständnis von Politik verändert?
 
Thorsten Schäfer-Gümbel zieht zwar mit einer zerrissenen SPD in den Wahlkampf, doch wenn er gut abschneidet, dürfte er wohl der kommende Mann in der Hessen-SPD sein. Wie kommt er bei den Menschen an, wie setzt er sich von seiner Vorgängerin ab?
 
Die Phoenix-Reporter Inge Swolek und Hans-Werner Fittkau haben die Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten im Wahlkampf begleitet.Ihre Reportage gibt spannende Einblicke in die Wahlkampfmaschinerie der Parteien, zeigt die Fließbandarbeit der Politiker und gibt einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Wahlkampfmarathon im „Superwahljahr“ 2009.

„Wahlkampf auf Hessisch – Unterwegs mit Roland Koch und Thorsten Schäfer-Gümbel“, Phoenix, 16. Januar 2009, 19.30 Uhr. [mg]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Phoenix zeigt den "Wahlkampf auf Hessisch" Im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt. Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht. Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte. Kochs Wahlkampf 1998/1999 soll teilweise durch schwarzen Kassen finanziert worden sein. Quelle: Wikipedia Und so einer ist immer noch im Amt und wird aller Voraussicht nach auch neuer MP in Hessen. Armes Hessen !
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