„Tagesthemen“ gingen mit Ingo Zamperoni auf Sendung

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Ingo Zamperoni hat seinen Wiedereinstieg bei den „Tagesthemen“ gemeistert, auch wenn er vorerst auf einen Schlusssatz, wie ihn sein Vorgänger Thomas Roth gebrauchte, vorerst verzichte.

Ingo Zamperoni (42) hat seine Premiere als neuer Hauptmoderator der ARD-„Tagesthemen“ souverän absolviert. „Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich freu‘ mich, Sie wieder zu den ‚Tagesthemen‘ begrüßen zu dürfen“, sagte er am Montagabend zu Beginn des Nachrichtenmagazins. Zamperoni – im dunklen Anzug und mit roter Krawatte – präsentierte ohne Versprecher unter anderem Berichte über das Freihandelsabkommen Ceta und den Tag der Bibliotheken.

Für viel Aufmerksamkeit hatte im Vorfeld die Frage gesorgt, ob er sich wie bei Vorgängern üblich eine Abschiedsformel aneignen wird. Selbst Zamperonis Interview-Partner, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, wünschte ihm in der Sendung viel Glück beim Finden eines Schlusssatzes. Doch als es so weit war, erklärte der Deutsch-Italiener lediglich: „Isch habe gar keinen Schlusssatz“ – in Anspielung auf einen Satz in einer alten Werbung. „Aber vielleicht kommt irgendwann noch einer.“ In den nächsten Tagen wolle er ein paar Vorschläge von Zuschauern ausprobieren.
 
Zamperoni war seit 2014 ARD-Korrespondent in der US-Hauptstadt Washington. Vor seinem Wechsel in die USA moderierte er das Nachrichtenmagazin bereits regelmäßig vertretungsweise. Er ist der Nachfolger von Thomas Roth, der sich in den Ruhestand verabschiedete. [dpa/kw]

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