TV-Quoten: Schwächste „Popstars“-Staffel endet enttäuschend

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Finale der zehnten „Popstars“-Staffel lief für ProSieben so schlecht, wie die gesamte Saison und könnte damit durchaus das Ende für das langlebige Casting-Format markieren. An der Spitze der Quoten tummelten sich mit ARD, RTL und dem ZDF die üblichen Verdächtigen.

Die zehnte „Popstars„-Staffel ist vorüber. War das Ende der langlebigen Castingshow in früheren Jahren ein Highlight für ProSieben, so dürfen nicht wenige beim Sender in diesem Jahr froh sein, dass man den Donnerstagabend in Zukunft mit zugkräftigeren Formaten füttern kann. Denn auch zum Staffelfinale bleiben die „Popstars“ unter der Ägide von Detlef D. Soost bei den Einschaltquoten im einstelligen Bereich – und das sogar in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, in der nur 1,08 Millionen und damit 9,9 Prozent der Zuschauer einschalteten. Ob das Format, dass quotentechnisch in den letzten Jahren einen deutlichen Abwärtstrend hingelegt hat, damit noch einmal eine Fortsetzung finden wird, darf zumindest stark bezweifelt werden.

An der Spitze der abendlichen TV-Quoten stand am Donnerstag die ARD mit „Mordkommission Istanbul„. 4,50 Millionen Zuschauer schalteten um 20.15 Uhr ein und bescherten dem Sender so einen Marktanteil von 15,0 Prozent. Das Magazin „Panorama“ konnte im Anschluss nur 2,96 Millionen vor den Bildschirmen halten und kam damit auf eine Quote von 10,9 Prozent.
 
Der zweite Platz zur Primetime ging an die neue Staffel von „Alarm für Cobra 11“ auf RTL. Die Autobahnpolizisten erweisen sich auch nach etlichen Jahren noch als starkes Zugpferd für den Sender und bewegten 3,58 Millionen zum Einschalten. Die Sehbeteiligung lag bei 12,1 Prozent. Bereits um 21.15 Uhr erfolgte jedoch der quotentechnische Einbruch bei RTL. Die Serie „Person of Interest“ konnte nur 2,45 Millionen Zuschauer halten und der Marktanteil sank auf 8,4 Prozent.
 
Das ZDF landete mit „Der Doc und die Hexe“ knapp auf Platz Drei: 3,44 Millionen ließen sich das Format nicht entgehen. Der Marktanteil lag damit bei 11,4 Prozent. Auf den vierten Platz kam Sat.1 mit einer Doppelfolge „Criminal Minds„. Um 20.15 Uhr lag die Sehbeteiligung mit 2,60 Millionen Zuschauern bei 8,8 Prozent. Eine Stunde später verbesserte sich dieser mit 2,88 Millionen Zuschauern leicht auf 10,0 Prozent.
 
Auch die Europa League auf Kabel Eins fand ihre Zuschauer. Waren es zur ersten Halbzeit nur 2,43 Millionen, die bei der Partie zwischen Hannover 96 und Twente Enschede zuschauten, so steigerte sich die Anzahl zur zweiten Halbzeit auf 2,54 Millionen. Die Marktanteile lagen bei 8,0 Prozent (erste Halbzeit) beziehungsweise 11,5 Prozent (zweite Halbzeit). [ps]

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19 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: Schwächste "Popstars"-Staffel endet enttäuschend Ist das wichtig, wer gewonnen hat? Diese "Karrieren" halten ja eh nicht sehr lang.
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