VPRT stützt Bloomberg gegen Ausweitung von Arte

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Berlin – Der VPRT wendet gegen die weitere Sendezeitenausdehnung öffentlich-rechtlicher Programme im analogen Kabel.

Wie der VPRT-Präsident Jürgen Doetz heute in Berlin äußerte, bedrohe der damit einhergehende Reichweitenverlust die Existenz markt- und werbefinanzierte Fernsehanbieter.

Da die öffentlich-rechtlichen Anstalten ohnehin eine Vielzahl analoger Kabelplätze mit landesfremden Dritten Programmen füllten, müsse die Sendezeitenausweitung eines Gemeinschaftsprogramms auch zu deren Lasten erfolgen, anstatt faktisch privaten Veranstaltern ihren Kabelplatz zu entziehen oder diesen wirtschaftlich zu entwerten, so Doetz weiter.

Zudem seien sowohl Arte als auch die Dritten Programme der ARD digital über alle Übertragungswege empfangbar und damit die „Grundversorgung“ der Bevölkerung gewährleistet, meinte der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation.
 
 
Das VPRT-Mitglied Bloomberg TV reichte in der letzten Woche Klage gegen eine Belegungsentscheidung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) ein. Damit wendet sich Bloomberg gegen eine durch den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland GmbH umzusetzende Sendezeitenverkürzung. [sch]

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