ZDF: Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mainz – Mit dem Ökumenischen Gottesdienst aus Hamburg, der die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit eröffnet, beginnt das ZDF am kommenden Freitag sein Programm zum nationalen Feiertag.

Der Gottesdienst mit der evangelischen Bischöfin Maria Jepsen und dem katholischen Erzbischof Werner Thissen wird live aus der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg übertragen. Zahlreiche hochrangige Gäste aus Bund und Ländern, darunter Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel, nehmen an der Feier teil, die in diesem Jahr von Hamburg als dem Bundesland, das den Bundesratspräsidenten stellt, ausgerichtet wird.

Wie in jedem Jahr sind auch diesmal Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) beim Gottesdienst dabei. Eine große Prozession der römisch-katholischen, der orthodoxen, der freikirchlichen und der reformatorischen Kirchenfamilien eröffnet die Feier. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Chor St. Michaelis und der Kammerchor der Russisch-Orthodoxen Kirche des Heiligen Prokop.
 
Auf einen kulinarischen Streifzug durch die Hauptstadt lädt um 12.45 Uhr die Reportage „So isst Berlin“ von Bernd Kungel ein. Der 30-minütige Film präsentiert „Kulinarische ‚Esskapaden‘ am Einheitstag“: von der traditionellen Currywurst im Westen und der sozialistischen „Soljanka“, dem beliebtesten Eintopf in der DDR-Gastronomie, zu den Gourmettempeln der Gegenwart.
 
Ausgerechnet im ehemaligen Ostteil der einstigen Mauerstadt schießen die Edelrestaurants wie Pilze aus dem vormals sozialistischen Boden. In Mitte und Prenzlauer Berg eröffnet fast jeden Tag ein neues Schlemmerparadies. Kaum noch vorstellbar, dass es bis zwei Jahre vor dem Mauerfall in der ganzen DDR kein einziges italienisches Restaurant gab. Der Film stellt unter anderem eine junge Ostberlinerin vor, die damals vier Jahre lang um die Genehmigung kämpfte.
 
Um 17 Uhr erzählt der Film „Das Berliner Schloss“ von Jean-Christoph Caron und Gisela Graichen „eine deutsche Geschichte“. An kaum einem anderen Ort verdichtet sich deutsche Geschichte so intensiv wie am Berliner Schloss, dessen Wiederaufbau zurzeit heiß diskutiert wird. Bevor der am historischen Schlossplatz erbaute Palast der Republik abgerissen wird, nutzt ein Team aus Archäologen, Bauforschern und Computerexperten die letzte Chance, um nach verlorenen Schätzen, Überresten des Schlosses, der verschollenen Gruft der Schlossfürsten aus dem Mittelalter und geheimen Stasi-Gängen zu suchen. Das ZDF-Team hat die abenteuerlichen Erkundungen exklusiv begleitet.
 
Um die „Kinder der Einheit“ geht es um 19.15 Uhr in dem Film „Geboren am 3. Oktober“ von Melanie Haack und Andreas Postel. Die Autoren begleiten drei junge Menschen, die am 3. Oktober 1990 geboren wurden und nun – wie die vereinte Nation – volljährig werden. Der Film zeigt die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und reist gemeinsam mit Luisa, Katrin und Fabian durch 18 Jahre deutscher Geschichte: von den ersten, noch unsicheren Schritten über geplatzte Träume bis zu großen Herausforderungen. Aufbau Ost, Regierungsumzug, Soli und Hartz IV haben diese Zeit genauso geprägt wie Schulanfang, Jugendweihe oder Konfirmation der „Einheitskinder“. [ar]

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3 Kommentare im Forum

  1. AW: ZDF: Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit Prima ! Da geh ich eh nicht hin.Endlich mal ausschlafen.
  2. AW: ZDF: Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit Brauchst Du auch nicht! Läuft wohl auch im TV!
  3. AW: ZDF: Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit Na wer hat diesen geistigen Ausschuß nun wieder produziert? Wenn man von der Küche, auch der eines anderen Landes keine Ahnung hat einfach mal Dieter Nuhr beherzigen. Und was hat die Kirche damit zutun? Oder anders, Gott? Aber zum Glück findet dieser Mumenschanz ja am 3. Okt statt und nicht am wahren Tag der Öffnung.Ja und? Wer darf solche Sätze verfassen?Wir hatten anstatt der Pizza halt ungarisch Goulasch, den echten!! Kaum vorstellbar das der gebrauchtbundesländler bis zur Übernahme der Gemüseläden durch seine Gastarbeiter kaum fremdländisches Obst und Gemüse auf dem Teller hatte, geschweige denn kannte. Das in einem Land der geographischen Freiheit, nicht vorstellbar.
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