Nächste Romanadaption: Constantin verfilmt „Hagen von Tronje“

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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„Hagen von Tronje“ schafft den Sprung aus Wolfgang Hohlbeins Bestseller auf die große Leinwand.

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Ein weiteres Mal wird ein Roman als Kinofilm umgesetzt. Constantin Film nimmt sich „Hagen von Tronje“ basierend auf dem Bestseller von Wolfgang Hohlbein vor. Drehstart für die Neuinterpretation der Nibelungensage ist im kommenden Jahr, damit der Film bereits 2018 die Kinos erobern kann. Auf dem Regiestuhl nimmt dazu David Wnendt Platz, der aktuell die Regiefassung des Buches erarbeitet, während Christoph Fromm das Drehbuch lieferte. Wnendt ist dabei ein Spezialist für Romanverfilmungen, führte er doch schon bei „Feuchtgebiete“ und „Er ist wieder da“ Regie.

Die Romanvorlage von Wolfgang Hohlbein erschien erstmals 1986 und interpretierte die Nibelungensage völlig neu. Mit Hagen von Tronje steht der finstere Ritter der Nibelungensage im Mittelpunkt der Erzählung, der den einsamen Helden spielt. Denn als letzter Wikinger ist er noch eng mit den alten Göttern verbunden, während der stets als strahlender Held porträtierte Siegfried als skrupelloser Diktator dargestellt wird, der sich voll und ganz auf die neue Religion, das Christentum, einlässt. [nis]

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  • Inhalte_Kino_Artikelbild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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2 Kommentare im Forum

  1. Ich könnte mir diese gar nicht anschauen, weil ich diese gelesen habe. Die Verfilmung der Nibelungensaga ging meines Dafürhaltens völlig nach hinten los. Und jetzt wagt man sich an Hagen von Tronje!? Sehr gewagt, bin gespannt, was dabei rauskommt.
  2. Bin ebenfalls skeptisch. Als ich das Buch vor fast genau 10 Jahren mit eta 16 erstmals gelesen habe, fand ich es unheimlich gut und es hat mich vor allem am Ende gefesselt. Vorherh hatte ich an "Fantasy" eigtl. nur Pratchet, Rowling, Tolkien und eben die deutschen Heldensagen gelesen Danach habe ich allerdings GRRM "Ein Lied von Eis und Feuer" gelesen. Als ich nun vor einigen Jahren Hohlbeins Buch wieder in die Hand nahm, fand ich es naiv, plump bis albern und die Sprache geradezu ungelenk. Nichtsdestotrotz, Hagen von Tronje ist eine meiner Lieblingsfiguren aus den deutschen Heldensagen und Hohlbeins Interpretation als tragischem Antiheld, der als normaler Mensch einer Art Übermensch gegenübersteht und versucht, die Menschen, die ihm lieb sind und vom Charme dieses tyrannischen Übermenschen geblendet sind, vor diesem zu schützen, fand ich wesentlich überzeugender als die Darstellung als fieser gieriger Finsterling in den meisten Bühnen- und Filmadaptionen. Also wenn der Film nicht im Vorfeld vernichtete Kritikenn bekommt, könnte ich mir vorstellen, ins Kino zu gehen.
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