„The Expendables 2“: Gealterte Action-Helden auf neuer Mission

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Blutige Gemetzel, rassante Verfolgungsjagden und harte Faustkämpfe gegen zahllose Gegner – Damit haben Action-Helden wie Sylvester Stallone, Bruce Willis oder auch Arnold Schwarzenegger in den 80er Jahren große Erfolge gefeiert. In „The Expendables 2“ gehen sie nun wieder gemeinsam auf Missionund bedienen dabei scheinbar jedes Klischee.

Die Luft ist Testosteron geschwängert, die Waffen liegen griffbereit, der Feind wird gleich nichts zu Lachen haben – da ertönt das Quaken eines Entleins. Echt niedlicher Handyklingelton für einen echten Killer. Aber „The Expendables“ – die „Entbehrlichen“ der von Barney (Sylvester Stallone) angeführten martialischen Privatarmee – sind eben auch nur Menschen, soll das heißen. Zwei Jahre nach seinem ersten Einsatz zieht das Allstar-Team freiberuflicher Killer wieder in den Kampf.

Dabei sind die Darsteller der „Expendables 2“-Helden mittlerweile fast alle im Rentenalter. An der Seite von Stallone (66) treten weitere Actionstars vergangener Tage auf: Ex-Gouverneur und „Terminator“ Arnold Schwarzenegger (65), Bruce Willis (57), Dolph Lundgren (54) und als ihr fieser Gegenspieler Jean-Claude Van Damme (51). Mit dabei außerdem Jason Statham, Jet Li, Chuck Norris und Liam Hemsworth. Erstmals kämpft außerdem eine Frau an der Seite der Expendables: Maggie, gespielt von der Chinesin Yu Nan („Tuyas Hochzeit“).

Die Helden aus den Actionfilmen der 80er Jahre schlagen sich wacker und spielen voller Selbstironie mit ihrem leicht verblassten Image als Muskelprotze. Als Barney ein altes Flugzeug geschenkt bekommt, meint er, die klapperige Maschine gehöre doch eher ins Museum – worauf Trench (Schwarzenegger) gelassen kontert: „Genauso wie wir“. Die Darsteller kultivieren außerdem die schrägen Akzente ihrer Herkunftsländer, wie zum Beispiel der Schwede Lundgren als Expendable Gunnar.

Mr. Church (Bruce Willis) heuert die Elitekämpfer dieses Mal für einen lukrativen, leicht erscheinenden Job an, doch die Aufgabe ist schwieriger und gefährlicher als gedacht. Es geht um sechs Pfund gefährliches Plutonium und den sadistischen Feind Vilain. Als einer aus den Reihen der Expendables von Vilain getötet wird, kennen die Rachegelüste der verbliebenen Truppe keine Grenzen mehr.

Handlung und Figurenzeichnung sind in dem Action-Kracher von US-Regisseur Simon West („Lara Croft: Tomb Raider“) eigentlich komplett Nebensache. Hauptsache es rumst ordentlich. Und das tut es gewaltig. Blutige Gemetzel wechseln sich ab mit rabiaten Panzer-Verfolgungsjagden und brutalen Mann-zu-Mann-Messer-Kämpfen.

Alles gleicht einem gigantischen, verfilmten Ego-Shooter-Computerspiel – durchaus grenzwertig. Denn Gewalt wird hier zelebriert und genossen. „Rest in Pieces“, meint Barney lapidar, als er einen Gegner mit der Maschinenpistole völlig durchlöchert. „The Expendables 2“ ist ein absolut simpel konstruierter Actionreißer – mit jeder Menge Starpower, ausufernden Gewaltorgien und gut kalkulierter Ironie.Kinokritiken im Überblick
[Elke Vogel/fm]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: "The Expendables 2": Gealterte Action-Helden auf neuer Mission Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Werde mir in den nächsten Tagen/Wochen mir auf jeden Fall den zweiten Teil im Kino anschauen. Falls es doch nicht klappen sollte, dann halt auf Blu Ray.
  2. AW: "The Expendables 2": Gealterte Action-Helden auf neuer Mission Dieser kleine Möchtegern-Filmkritiker Pöni aus dem Sat3 Frühstückfernsehen hat seine eigene Meinung zu diesem Film. The Expendables 2 - Pönis Filmkritik - YouTube Wem wundert´s. Zum Glück geb ich nen Furz auf Kritiker.
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