ARD will mehr Serien wie „Babylon Berlin“ – auf europäischer Ebene

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© ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier
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Die ARD will für hochwertige Serien künftig neue europäische Kooperationspartner ins Boot holen.

„Es ist an der Zeit, dass wir nun auch auf europäischer Ebene neue Kooperationen angehen, um unserem Publikum weiterhin einzigartige Serien-Highlights im Ersten zu bieten“, sagte die Chefin der ARD-Spielfilmtochtergesellschaft Degeto, Christine Strobl, der Deutschen Presse-Agentur. „Meine feste Überzeugung ist, dass der internationale Serienmarkt auch die Standards für den deutschen Markt setzt.“

Aktuell gehe man ein Serienprojekt an – den deutschen Teil der europäischen Fußball-Serie „Das Netz“. „Das fiktionale Serienprojekt besteht aus fünf national eigenständigen, aber erzählerisch miteinander verflochtenen Serien, die länderübergreifend in verschiedenen Sprachen produziert werden“, kündigte Strobl, die im nächsten Jahr ARD-Programmdirektorin wird, an.

Die Degeto hat bereits mit einer bislang ungewöhnlichen Kooperation einen riesigen Erfolg eingefahren: Die 1920er-Jahre-Krimiserie „Babylon Berlin“ wurde in mehr als 100 Länder verkauft. An der Produktion und an der Finanzierung des Serienprojekts mit mehreren Staffeln waren neben der Degeto und ARD auch der Bezahlsender Sky, die Vertriebsgesellschaft Beta Film und die Produktionsfirma X Filme Creative Pool beteiligt. Sky bezeichnete diese Kombination als „in der deutschen Medienbranche ein echtes Novum.“ Die dritte Staffel von „Babylon Berlin“ startet im Ersten am 11. Oktober. Schon zwei Tage vorher geht es in der Mediathek los.

Bildquelle:

  • Babylon-Berlin-Staffel-1: © ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier

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