Arena: Keine Verbreitung über APS

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Düsseldorf – Der Sportrechte-Inhaber Arena hat der Kooperation mit der Astra-Tochter APS endgültig eine Absage erteilt.

Daher wird Premiere nun definitiv nicht am Arena-Umsatz beteiligt.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aktuell berichtet, bestätigte der Arena-Sprecher am Mittwoch, dass die Verbreitung des Arena-Programms über APS ausgeschlossen werden kann.
 
Im Jahr 2004 hatte Premiere das eigene Satellitensendezentrum an SES Astra verkauft. Die Verträge sahen laut FAZ allerdings vor, dass Premiere am Umsatz beteiligt würde, falls ein anderer Anbieter außer Premiere APS zur Ausstrahlung seines Programmes nutzt. Diese Umsatzbeteiligung belaufe sich laut Premiere auf 40 Mio bis 45 Mio Euro jährlich.
 
Arena konzentriert sich bei der Ausstrahlung ihres Satelliten-Programms auf das Verschlüsselungssystem „Cryptoworks“, während Premiere den Standard „Nagravison“ nutzt. Arena bietet ihren Kunden einen Decoder an, der beide Verschlüsselungsstandards verarbeiten kann. (DIGITAL FERNSEHEN berichtete)[sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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