Ausstrahlung von umstrittener Arte-Doku gefordert

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Musiker Thees Uhlmann, Berlins Kultursenator Klaus Lederer und die Publizistin Jutta Ditfurth fordern mit dutzenden weiteren Persönlichkeiten die Ausstrahlung der umstrittenen Arte-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“.

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„Angesichts eines seit Jahren steigenden Israel-bezogenen Antisemitismus, welcher sich quer durch alle gesellschaftlichen Milieus und politischen Parteien zieht, halten wir es für enorm wichtig, diesen öffentlich zu thematisieren“, heißt es in einem am Donnerstag im Internet veröffentlichten Offenen Brief. Es ist unter anderem an den Arte-Präsidenten Peter Boudgoust gerichtet.

Zu den fast 100 Erstunterzeichnern des Briefes gehören auch der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne), die Amadeu Antonio Stiftung und die Journalistin Beate Klarsfeld.
 
Der deutsch-französische Sender Arte hatte den Film ursprünglich in Auftrag gegeben, sich aber wegen redaktioneller Einwände gegen eine Ausstrahlung entschieden. Gegen diese Entscheidung hatte unter anderem der Zentralrat der Juden in Deutschland protestiert. Das Portal „Bild.de“ hatte den Film am Dienstag für einen Tag online gestellt. [dpa]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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2 Kommentare im Forum

  1. Hey man kann es auch ganz kurz als reine Werbung für Israel verstehen, 90 min für Israel Werbung und das als Dokumentation getarnt. Es ist so offensichtlich, was der zweg dieser Doku ist, jeder der was gegen Israel sagt ist auch automatisch ein Juden Hasser. Wer nichts gegen Israel sagt, ist ein guter Demokrat und ein toleranter Mensch. Da bin ich Lieber kein Demokrat und bleibe bei der Wahrheit Kurzfassung der Dokumentation ist: 1. Israel guuuuut 2. Israel Opfer 3. Israel nur wehrt sich mit Mp´s vs Steine werfer 4. Israel nehmen nur Land, das Gott versprochen hat Jüdisches Volk X. Araber, Europäer usw.... böööössssseee, nicht gut finden Israel Politik
  2. Der WDR sollte dem Produzenten das Werk um die Ohren hauen, dann kann er damit machen was er will. Eine Dokumentation über "Judenhass in Europa" die vor allem auf den Hass der Palästinenser gegen die Juden eingeht, ist ein verfehltes Thema. In Teilen wurden die beschuldigten NGOs vom Produzenten nicht einmal zur Stellungnahme aufgefordert, wie er selbst zugibt. Das ist miserabelster Journalismus.
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