Enge Kooperation von ARD und ZDF bei Olympischen Spielen 2020

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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ARD und ZDF planen auch für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio und für die Fußball-EM 2020 eine enge Zusammenarbeit.

„Die Olympischen Spiele werden mit großer Wahrscheinlichkeit in Mainz zentral betreut“, sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut am Freitag in Mainz. Auch das zentrale Studio solle dort sein. Die Berichterstattung betrifft auch die Paralympics.

Die letzte Bestätigung der ARD fehle noch, es gebe aber gute Gespräche. Für die Fußball-EM 2020 in zwölf Städten in Europa – darunter München – und Asien wird es laut Bellut ebenfalls eine Zusammenarbeit der beiden öffentlich-rechtlichen Sender geben. „Die ganz genaue Form, wo welche Studios errichtet werden, ist noch offen.“

Es werde eine „vernünftige Lösung“ geben, die Kosteneinsparung mit sich bringe. [dpa]

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3 Kommentare im Forum

  1. ... alles andere als eine enge Kooperation von ARD und ZDF bei Events dieser Art mit dem Ziel Kosten so gering wie möglich zu halten wäre den Rundfunkgebühren-Zahlern auch nicht vermittelbar.
  2. Dabei kooperiert man doch schon eh und je bei solchen Großveranstaltungen. Der einzige Unterschied ist nur, seit kurzem, dass man kein Studio mehr vor Ort hat, mit samt den ganzen großen Technik- und Mitarbeiterdross, sondern belässt es in Deutschland. Ansonsten sind auch trotzdem weiterhin vor Ort Technik und Menschen, die direkt von da berichten und es technisch abwickeln. Aber ich weiß, ARD und ZDF dürfte nach einigen hier, die ständig über die Öffis hetzen und am liebsten abschaffen wollten, nicht einmal mehr das.
  3. Naja wenn es dabei bleibt. Ich sage nur Lahm und die Tante an irgendeinem Bayrischen See bei der WM. Ist ja nicht so das im Studio schon zick Hanseln da waren um ihre Meinung abzugeben. Da wurde nunmal unnötig dennoch das Geld noch rausgeworfen. Woe Lizenz schrieb. Eigentlich sollte das Standart sein und keine Pressemeldung mehr benötigen. Aber im Hause ARD/ZDF ist man wohl noch immer nicht einig, dass getrennte Berichterstattung einer Großliveveranstaltung unnötig ist.
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