Fernsehfrauen wollen gezielte Frauenförderung

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Mitarbeiterinnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben sich auf dem Herbsttreffen der Medienfrauen für eine stärkere Förderung von Frauen ausgesprochen.

Mehr als 200 Frauen aus ARD, ZDF und dem österreichischen ORF träten in einer „Saarbrücker Erklärung“ für eine 50 Prozent-Quote auf allen Führungsebenen und Gremien der Sendeanstalten ein, teilte der Saarländische Rundfunk am Sonntag mit. Eine gezielte Frauenförderung müsse zum Führungsgrundsatz werden.

Mit drei Intendantinnen würden auf der ersten Führungsebene zwar immerhin ein Viertel der Positionen von Frauen besetzt. Auf der zweiten Ebene finde sich in einigen Anstalten allerdings keine einzige Frau mehr, hieß es.
 
Am Sonntag wurde zum Abschluss des Herbsttreffens die „Saure Gurke 2012“ verliehen. Der Preis ging an den Autor eines Beitrags der „Tagesschau“ vom 16. Mai 2012. Michael Stempel sei es gelungen, über das neue Kabinett in Frankreich zu berichten, ohne zu erwähnen, dass Frauen erstmals die Hälfte des Kabinetts stellten. [dpa]

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16 Kommentare im Forum

  1. AW: Fernsehfrauen wollen gezielte Frauenförderung Ich hasse dieses "Quotendenken". Die/der Bessere soll es (was auch immer) machen. Dazu sollten ausschließlich die Qualifikationen heran geführt werden. "Quotendenke" war doch mal vor 20-30 Jahren.... Mumpitz.
  2. AW: Fernsehfrauen wollen gezielte Frauenförderung Jepp, eine "Quotengießkanne" kann nicht gut sein und wenn man bösartig wäre, würde man wohl auf den "Privaten" Bereich verweisen, dass Frauen nicht unbedingt generell das bessere Händchen für die Branche haben......
  3. AW: Fernsehfrauen wollen gezielte Frauenförderung Gut, dass die Medienfrauen ihr wichtiges Anliegen in Erinnerung rufen. Frau Piel als WDR-Intendantin macht aktive Frauenförderung bestens vor: Stichwort "Schachtelskandal". Wir sollten hier im DF-Forum übrigens auch mehr Frauenförderung wagen. Man könnte Unterforen mit explizit weiblichen Themen einrichten und das Moderationsteam genderpolitisch korrekt besetzen. Sind doch ausschließlich Männer, oder? Bitte um konstruktive Vorschläge.
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