Kofler: „Sonderkündigungsrecht“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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In einem Interview äußerte sich Premiere-Chef Georg Kofler über den Verlust der Bundesligarechte und die Zukunft seines Fernsehsenders.

Obwohl die Übertragungsrechte der Bundesliga erstmals seit Jahren nicht mehr bei Premiere gelandet sind, sieht Kofler keine Gefahr für seinen Pay-TV-Sender und ist weiterhin der Meinung, dass es in Deutschland nur Platz für einen Pay-TV-Anbieter gibt.

„Die Zukunft wird zeigen, dass diese Aussage richtig ist. Die stärkste Marke wird überleben – und das ist Premiere,“ sagte Kofler in einem Interview der Welt am Sonntag. „Wir sind zuversichtlich, dass wir unser Abonnentenniveau von rund 3,5 Millionen halten können. Wir haben nach wie vor Deutschlands größtes Sportangebot, ab September sogar die Champions League exklusiv. Und wir werden bei anderen Sportarten als dem Fußball anbauen.“
 
Wer ein Fußball-Live-Abo besitzt, kann mit Kulanz rechnen, falls die Bundesliga wirklich nicht mehr bei Premiere zu sehen ist: „Wir werden ein Sonderkündigungsrecht einräumen, wenn sich das Programm substantiell verändert,“ erklärte Kofler.

Der Premiere-Chef sieht jedoch Chancen, dass der Ball weiter bei Premiere rollt: „Es liegt nahe, dass die neuen Rechteinhaber mit uns sprechen. Viele Premiere-Abonnenten könnten das Programm eines neuen Anbieters ohne unsere Mitwirkung gar nicht empfangen. Ich erwarte daher, dass wir zu einer vernünftigen Kooperation kommen.“[fp]

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