MDR kassiert Rügen vom Sächsischen Landesrechnungshof

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Halle – Der Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) hat mehrere Rügen des sächsischen Landesrechnungshofs kassiert.

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Grund sind fragwürdige Investitionen des Senders, berichtet die Online-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Demnach hatte der MDR seine Rundfunkgebühren in Aktien und Rentenpapiere angelegt.
 
Die Behörde verlangt vom Mitteldeutschen Rundfunk nun größere Transparenz. Die „FAZ“ zitiert dabei Prüfer des Rechnungshofes. Demnach hat der MDR in Spezialfonds „erhebliche stille Reserven“ angesammelt, die Ende des Jahres 2005 insgesamt 138,64 Millionen Euro betragen haben sollen.

Der MDR sei bereits im August letzten Jahres dazu aufgefordert worden, diese Reserven aufzulösen „und zur Erfüllung des Rundfunkauftrages einzusetzen“, heißt es weiter. Durch Wertverluste dürften die Anlagen inzwischen geschrumpft sein, schreibt die Zeitung, doch weigere sich der Sender, diesen Wertrückgang darzulegen.
 
Auch habe der MDR risikobehaftete Anlagen wie Genussscheine unzulässig als festverzinslichte Wertpapiere oder als Rentenpapiere eingestuft. [ar]

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18 Kommentare im Forum

  1. AW: MDR kassiert Rügen vom Sächsischen Landesrechnungshof Nur Rügen? Wie wär's wenn man die Verantwortlichen wegen Veruntreuung von Amts wegen anzeigt? Zwangsfinanzierte Kapitalgesellschaft. Und der angepasste GEZ Michel schaut zu.
  2. AW: MDR kassiert Rügen vom Sächsischen Landesrechnungshof In Aktien und Rentenpapiere angelegt? Habe ich irgendwas falsch verstanden? Ich dachte der MDR hätte dauernd über zu wenig Geld geklagt, und deswegen sogar Sendungen eingestellt, wie passt das denn zusammen? Machen das andere GEZ finanzierte Rundfunkanstalten auch? Gruß emtewe
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