Phoenix zieht Fazit über neue Konzepte und Formate

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Phoenix, Logo; © Phoenix
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Vor ziemlich genau einem Jahr gab der damalige ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut neue Ziele für Phoenix aus (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Obwohl in der Zwischenzeit viel Unvorhersehbares geschehen ist, zieht der Sender nun ein Fazit.

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Phoenix spricht erfolgreich jüngere Zielgruppen an: Im laufenden Jahr gewinnt der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF in der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen nach eigenen Angaben 0,2 Prozentpunkte Marktanteil, in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen 0,1 Prozentpunkt Marktanteil hinzu. Auch bei den digitalen Angeboten steigt die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer. Auf Facebook folgen den Kanälen mittlerweile rund 150.000 und auf Twitter circa 175.000 Menschen. Bei YouTube ist die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten auf mehr als 300.000 gestiegen.

Phoenix mit Zuwächsen linear wie auch online

„phoenix hat für alle Ausspielwege neue Formate entwickelt und bestehende Konzepte angepasst. Dieses Engagement zahlt sich nun aus. Und es zeigt: Eine authentische, sachliche und vertiefende Berichterstattung wird von allen Zielgruppen anerkannt“, sagte ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler vor dem Fernsehrat in Mainz.

Außerdem ist der Sender 2022 innerhalb der alten Bundeshauptstadt Bonn umgezogen – hier geht es zum ausführlichen DF-Artikel dazu. Zur Kernkompetenz des Senders gehört die umfassende Berichterstattung aus dem Deutschen Bundestag in Berlin. Seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode berichtete Phoenix an 49 Tagen insgesamt 299 Stunden lang aus dem Bundestag. Zur politischen Meinungsbildung trägt der Ereignis- und Dokumentationskanal auch mit einer verstärkten Berichterstattung aus dem Europäischen Parlament bei.

Europa-Rekordhalter für Übertragungen aus EU-Parlament

Von Januar bis Juni 2022 wurden an insgesamt 14 Tagen Übertragungen ausgestrahlt – womit phoenix europaweit der Fernsehsender mit der umfangreichsten Berichterstattung aus dem Europäischen Parlament und von den anderen EU-Institutionen ist.

Mit Material von Phoenix

Bildquelle:

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2 Kommentare im Forum

  1. Was man auf jeden Fall knicken kann ist das Durchschalten des ARD/ZDF Morgenmagazins. Selbiges läuft akutell somit auf 4 (!) Sendern. ARD, ZDF, tagesschau24 und eben phoenix. Warum weiss kein Mensch.
  2. Phoenix war zu Beginn sehr konsequent bei Live-Übetragungen. Damals konnte man sich tatsächlich noch das "ganze Bild" machen. Mittlerweile stolpert das Programm nur noch über seine eigene Füße. Da werden Übertragungen aus dem Bundestag um 18 Uhr abgebrochen, weil irgendeine Reise-Reportage oder Natur-Doku abgespielt werden muss. Solche Konserven kann man gerne als Lückenfüller benutzen. Aber Live-Übertragungen sollten bei Phoenix immer Vorrang haben. Erst recht bei der Berichterstattung aus dem deutschen Parlament.
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