Premiere-Anleger und Gläubiger sind verunsichert

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Die Banken West LB und Irish Bank haben in den letzten zwei Wochen ihre Premiere-Kredite an Investmentbanken und Hedge-Fonds abgestoßen.

Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“, die sich auf ihre Kontakte aus der Londoner Finanzwelt berufen. Der Verkauf konnte den Banken scheinbar nicht schnell genug gehen, denn die Kreditinstitute nahmen laut „FTD“ dafür Abschläge zwischen zwei und fünf Prozent in Kauf.

Auch die Dresdner Bank soll angeblich ihren Kredit zum Verkauf freigegeben haben. Erst vor zwei Wochen hatte sich der Großaktionär zurückgezogen, gestern haben auch zwei Vorstandsmitglieder Aktien im Wert von 800 000 Euro verkauft (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
 
Derartige Verkäufe geben Spekulationen über womögliche ernsthafte Probleme bei Premiere Nahrung. Andererseits ist die Premiere-Aktie weitgehend stabil geblieben, die Anleger halten also weiterhin zu Premiere. Wer Recht behalten wird, die Banken oder die Anleger, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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