Satmedia: „Stillstand im Satellitenhandel kann schnell Rückschritt bedeuten“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres für den Satellitenhändler Satmedia war die Auslieferung des eigenen Satelliten-Receivers „CT-550PVR“ mit Linux-Betriebssystems.

Im Gespräch mit DIGITAL FERNSEHEN äußert sich der Geschäftsführer Antonino Ferro insgesamt sehr positiv über das abgelaufene Jahr. Wichtig für das Karlsruher Unternehmen ist die Motivation der eigenen Mitarbeiter.

DIGITAL FERNSEHEN: Herr Ferro, wie ist das Jahr rückblickend für Ihr Unternehmen gelaufen?
 
Antonino Ferro: Das Jahr 2008 war insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr. Satmedia konnte den Anteil im Sat-Handel ausbauen. Die Digitalisierung der Übertragungswege und HDTV sorgten unterm Strich für ein gutes Plus.
 
DF: Welche Ihrer Erwartungen und Ziele wurden in diesem Jahr erfüllt? Welche Ziele blieben unerfüllt und warum?
 
Ferro: Die von uns gesetzen Ziele und Erwartungen wurden erfüllt. Wie beispielsweise eine kompetente Fachberatung und ein sehr guter „After Sales Service“. Reparaturen der eigenen Marke gehen am selben oder am nächsten Werktag an den Kunden zurück.
 
DF: Was war für Sie der geschäftliche Höhepunkt im Jahr 2008?
 
Ferro: Highlight der vergangenen Monate war die Auslieferung und Vermarktung des Produktes „CT-550PVR“, unser eigener Satelliten-Receiver mit Linux-Betriebssystem. Das zweite Highlight ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Broadcast-Netzbetreibern und einem Provider.
 
DF: Wo sehen Sie Ansatzpunkte für Veränderungen in Ihrem Unternehmen?
 
Ferro: Erreichte Ziele müssen kommuniziert werden und der „After Sale Service“ ist ein Bereich, der noch ausbaufähig ist. Satmedia wendet ein hohes Maß an Engagement auf, um die gesamte Belegschaft in die Visionen, Werte und Prinzipien des Unternehmens mit einzubeziehen und profitiert von dem wesentlich stärkeren Einsatz der somit motivierten Mitarbeiter.
 
DF: Inwiefern hatte die Finanzkrise Auswirkungen auf Ihr Unternehmen?
 
Ferro: Die Konsumenten sind sehr zurückhaltend geworden, dass spüren auch die Händler und versuchen die Vorräte auch vor Weihnachten kleiner zu halten. Trotzdem hat Satmedia noch einen positiven Auftragseingang.
 
DF: Auf welche Innovationen können sich die Kunden im kommenden Jahr freuen?
 
Ferro: Wir wissen, dass Stillstand im Satellitenhandel schnell Rückschritt bedeuten kann. Wir werden daher unsere Produktpalette weiter ausbauen, beispielsweise durch einen HDTV-Receiver mit Linux Betriebssystem. [lf]

Das Interview gibt die Meinung des Interviewpartners wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung übernommen.

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