Studie: Saarländer am Stärksten in sozialen Netzwerken aktiv

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die Deutschen sind viel in den Sozialen Netzwerken unterwegs, zeigt eine jüngst veröffentlichte Studie. Der „Socia-Media-Atlas 2016/2017“ zeigt jedoch auch, dass die regionalen Unterschiede groß sind.

„Socia-Media-Atlas 2016/2017“ heißt die Studie der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna, die jetzt ihre Ergebnisse zur Nutzung der Sozialen Netzwerke der Deutschen veröffentlichen. Die Ergebnisse zeigen dabei, dass die deutschen fleißig posten, teilen und folgen. 76 Prozent, die einen Internetzugang besitzen, nutzen die Plattformen YouTube, Facebook, Twitter, Xing und Co.

Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass die Webnutzung nicht in der ganzen Bundesrepublik gleich ist. So gibt es deutliche Unterschiede in den einzelnen Regionen. Die Thüringer nutzen demnach am wenigsten das Web 2.0. Nicht einmal zwei von drei Thüringern mit Internetanschluss, genauer gesagt 64 Prozent, nutzen Social Media. Der Gegensatz dazu ist das Saarland: 88 Prozent der Online-Nutzer sind in den sozialen Netzwerken unterwegs und damit Spitzenreiter der Umfrage. 
 
Auch Bremen, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen liegen in den Ergebnissen über dem Bundesdurchschnitt. Von den 14- bis 29-jährigen Deutschen nutzen bundesweit 94 Prozent Facebook und andere Plattformen, so das Ergebnis. Die Internetnutzung nehme ab 30 ab. Je älter dann die Internetnutzer, desto weniger beschäftigen sie sich mit Social Media-Kanälen. Nichts desto trotzdem nutzen laut Studie 55 Prozent der deutschen Inernetnutzer ab 60 Jahren das Web 2.0.
 
Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland. Für den aktuellen „Social-Media-Atlas 2016/2017“ wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.
 

[PMa]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. Der Hintegrund dürfte wohl die unterschiedliche Bevölkerungsstuktur sein, weniger die Region an sich.
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