TV-Hersteller Loewe erwartet für 2012 Millionen-Verluste

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Für den in Kronach ansässigen TV-Hersteller Loewe wird 2012 in der Bilanz wohl kein glückliches Jahr. Nachdem der Traditionskonzern bereits im dritten Quartal weiter in die roten Zahlen gerutscht war, erwartet Loewe nun für das Geschäftsjahr operative Verluste.

Der schwächelnde Fernsehhersteller Loewe hat seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2012 zurückgeschraubt. Das Unternehmen erwartet nun neben einem Umsatzrückgang einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 20 Millionen Euro, wie Loewe am Donnerstag in Kronach mitteilte. Der Elektronikhersteller kündigte ein Sparprogramm bei Personal und Sachkosten an. Die Kostenstruktur müsse aufgrund der fortgesetzten Marktschwäche „entschlossen an das verringerte Geschäftsvolumen“ angepasst werden.

Loewe war bereits im dritten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht, der Umsatz brach um 30 Prozent auf 47 Millionen Euro ein. Zwischen Juli und September verbuchte Loewe einen Verlust von 7,7 Millionen Euro. Zudem musste der traditionsreiche Konzern den Abgang von Vorstandschef Oliver Seidl verkraften. Seinen Nachfolger Matthias Harsch, erwarten von Januar an große Aufgaben. Loewe beschäftigt rund 1000 Menschen. [dpa/fm]

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33 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Hersteller Loewe erwartet für 2012 Millionen-Verluste Kein Wunder! Bei den Preisen, bekommt man bei anderen namenhaften Herstellern mindestens 2 Geräte, die oftmals auch noch besser.
  2. AW: TV-Hersteller Loewe erwartet für 2012 Millionen-Verluste Wie wahr! Loewe verbaut schließlich nicht die neueste Technik und die, die es sich leisten können und sich ein wenig auskennen, lassen sie stehen.
  3. AW: TV-Hersteller Loewe erwartet für 2012 Millionen-Verluste So schlecht finde ich meinen vor einem Jahr gekaufen Loewe-LCD nun auch nicht. Es ist heute garnicht so einfach einen LCD zu finden in silber und Lautsprecher nach vorne abstrahlend wenn man keine zusätzliche Soundbox haben will. Das größte Problem ist der Moiré-Effekt der auch nach einem Platinentausch nicht verschwand. Am besten immer bei den Bundestag-Fraktionszimmern mit ihren grauen Wänden und den feinen Linien zu sehen.
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