Verlage machen Rückzieher im Verfahren gegen Pro Sieben Sat 1

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Die Verlage Heinrich Bauer Zeitschriften Verlag KG, TV Spielfilm Verlag GmbH und Axel Springer AG haben das von ihnen angestrengte Verfahren im einstweiligen Rechtsschutz vor dem Landgericht Hamburg gegen die Pro Sieben Sat 1 Media AG für erledigt erklärt.

Die Pro Sieben Sat 1 Media AG hat der Erledigung zugestimmt. Das berichtet das Medienunternehmen heute in einer Pressemitteilung. „Es gelten somit die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Pro Sieben Sat 1 Media AG von Programmbegleitmaterialien vom 1. September 2008 mit einer vom Landgericht Hamburg festgestellten Klarstellung“, so die Pro Sieben Sat 1 Media AG. Das Urteil in diesem Verfahren soll am 21. Januar verkündet werden.

Der Vorstand des Medienkonzerns, Marcus Englert, hatte nahezu allen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen die Nutzung von PR-Material ab 15. Februar verboten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Pro Sieben Sat 1 hatte Vereinbarungen gekündigt, die die Nutzung von Text-, Bild-, Bewegtbild- und Audiomaterial für elektronische Programmführer (EPGs) betreffen. [ar]

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6 Kommentare im Forum

  1. AW: Verlage machen Rückzieher im Verfahren gegen Pro Sieben Sat 1 Es war doch genau umgekehrt! P7S1 hat einen Rückzieher gemacht, nachdem der Richter erkennen ließ, dass er zugunsten der Verlage urteilen würde. Siehe dazu auch der Artikel in der W&V http://www.wuv.de/news/medien/meldungen/2009/01/118050/index.php EPG-Streit: Sender machen Rückzieher Es kann auch nicht sein, dass das Heuschrecken geführte P7S1 diejenigen mit Strafgebühren belegt, die Jahrzehnte lang den Sendern kostenlos Heftseiten zur Verfügung stellt. Genausogut hätten die Verlage ja Geld von den Sendern haben wollen.
  2. AW: Verlage machen Rückzieher im Verfahren gegen Pro Sieben Sat 1 Angenommen, die Sender wären damit durchgekommen, die Veröffentlichung ihrer Programminformationen zu verhindern: Wer hätte denn da noch einschalten sollen?
  3. AW: Verlage machen Rückzieher im Verfahren gegen Pro Sieben Sat 1 Die Sender wollten ja nicht verhindern, sondern nur zusätzlich kassieren. Außerdem wäre das reine Listing mit Anfangszeit und Titel jederzeit kostenfrei möglich gewesen. EPG-Gebühren, Grundverschlüsselung - was fällt den Privatsendern eigentlich nicht noch alles ein?
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