Vodafone: Geschäft läuft dank Roaming und Glasfaser

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Eine hohe Nachfrage nach Glasfaser-Anschlüssen und wieder anziehende Roaming-Einnahmen spülen der Deutschlandtochter des britischen Telekommunikationskonzerns Vodafone etwas mehr Geld in die Kasse.

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2021/22 stieg der für die Branche wichtige Service-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Das entsprach in etwa dem, was Experten auf dem Zettel hatten. „Weit mehr als die Hälfte der Neukunden entscheidet sich für 250 Mbit/s oder mehr. Und das treibt unser Wachstum“, sagte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter laut Mitteilung. Zum Gewinn machte Vodafone keine Angaben.

Der Service-Umsatz im Festnetzbereich – dazu zählen auch die Glasfaser-Anschlüsse – ging dabei leicht um 0,6 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro hoch. Auch im Mobilfunkgeschäft erholten sich die Erlöse, weil Menschen wieder vermehrt reisen können. Dadurch steigen die Roaming-Umsätze, die in der Corona-Pandemie branchenweit weggefallen waren.

Beim Thema 5G teilte Vodafone Deutschland mit, das superschnelle Internet bereits 25 Millionen Menschen anbieten zu können. Bis Jahresende will das Unternehmen sein 5G-Netz für 30 Millionen Menschen zugänglich machen.

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16 Kommentare im Forum

  1. Da haben die kaufmännischen Mitarbeiter bestimmt gut Provision gemacht, wenn so viele Kunden dem Bericht zufolge einen Vertrag mit 250 MBit abgeschlossen haben. Im Bereich Privatkunden gibt es bei vielen gar kein Anlass 250 MBit zu buchen. Es sei denn, die Familie ist groß und man muss sich die Bandbreite mit mehreren aufteilen. Ganz zu schweigen von DSL Kunden bei Vodafone, welche auf ziemlich fiese Art und Weise plötzlich einen Kabelanschluss haben.
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