WDR übernimmt ARD-Vorsitz

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© WDR/Herby Sachs

Stühlerücken auf der ARD-Führungsebene: Mit dem turnusgemäßen Wechsel vom BR zum WDR an der Spitze der ARD gehen mehrere Personalwechsel einher. Der Wichtigste: WDR-Intendant Tom Buhrow ist für die nächsten zwei Jahre neuer Vorsitzender.

Der Westdeutsche Rundfunk hat zum Jahresbeginn 2020 die Geschäftsführung innerhalb der ARD übernommen. Tom Buhrow löst damit als ARD-Vorsitzender den Intendanten des Bayerischen Rundfunks ab, der die ARD in den vergangenen zwei Jahren geführt hat.

Die Intendantinnen und Intendanten hatten auf ihrer Hauptversammlung im September 2019 entsprechend den WDR bestimmt. Der ARD-Vorsitzende führt die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft, lädt zu Mitgliederversammlungen ein und leitet sie. Zuletzt hatte der WDR den ARD-Vorsitz 2011 und 2012 inne.

Die Pressearbeit wird vom ARD-Kommunikationsteam koordiniert, welches seit fortan Birand Bingül leitet. Presse-Ansprechpartnerinnen sind die ARD-Sprecherinnen Sabine Krebs und Svenja Siegert, die ebenfalls zum 1. Januar ihre Posten neu angetreten haben.

Zum Jahresbeginn 2020 verlängert sich auch die Amtszeit von Susanne Pfab als Generalsekretärin. In ihrer Funktion bleibt sie für weitere fünf Jahre zentrale Botschafterin und Ansprechpartnerin für Politik, Verbände und gesellschaftliche Institutionen, insbesondere in medienpolitischen Fragen.

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  • Tom_Buhrow: © WDR/Herby Sachs

5 Kommentare im Forum

  1. Na, dann wird ja alles besser. Wenn das alljährliche Ritual sowas wie eine Reise nach Jerusalem wäre, wäre es wenigstens spannend und es würde die Zwangszahlenden etwas entlasten.
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