Web-basierter Videorecorder Shift TV wird kostenpflichtig

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Ab 15. Juli erhebt Netlantic für seinen internetbasierte Videorecorder Shift TV Gebühren, um anstehende Gerichtskosten damit bezahlen zu können.

Die Privatsender RTL, RTL II, Vox und Sat.1 wollen gerichtlich gegen Netlantic vorgehen, um das Angebot stoppen zu lassen.
 
Zwar soll Shift TV dann 4,99 Euro monatlich kosten, der Nutzer bekommt aber mehr geboten: Die Aufnahmekapazität steigt dabei von zwei auf fünf Stunden und es soll auch möglich sein, aufgenommene Privatkopien herunterzuladen. Bislang bot Shift TV die aufgezeichneten Sendungen nur als Stream an.
 
Der als „iPVR“ bezeichnete Dienst Shift TV nimmt Fernsehsendungen auf Wunsch auf und stellt diese per Internet zum Abspielen über verschiedene Endgeräte zur Verfügung. Die ausgewählten Sendungen werden dabei aus einer elektronischen Programmzeitschrift ausgewählt, wobei rund 20 deutsche Fernsehsender zur Auswahl stehen. Shift TV codiert die aufgenommenen Sendungen mit Microsofts Windows-Media-Codec, zum Abspielen ist daher der Windows Media Player ab Version 9 notwendig. Die Aufnahmen dürfen laut Anbieter nur zu privaten Zwecken erfolgen und können nach Ende der Sendung mit einer kurzen Verzögerung, die zur Aufbereitung benötigt wird, über das Internet abgerufen werden.
 [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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