Zwischen Verbraucherschutz und Kundenansprüchen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Wie schwer die Gratwanderung zwischen Verbraucherschutz, Regulierung und Rechteinhabern ist, diskutierten die Teilnehmer auf dem vom Auerbach Verlag initiierten Diskussionsforum „Digitale Plattformen. Im Fokus stand dabei der Jugendschutz.

In keinem anderen europäischen Land sind die Vorgaben zum Jugendschutz so restriktiv wie in Deutschland. „Das Thema Jugendschutz ist ein gutes Beispiel für den Versuch, sehr hohe Vorgaben durch die Medienpolitik mit Kundenfreundlichkeit zu verbinden“, resümierte Wolfram Winter, Geschäftsführer von Premiere Star.
 
Nicht zuletzt diese hohen Anforderungen führen dazu, dass eine Einigung auf technische Standards schwierig ist.
 
Darüber hinaus hat auch das Bundeskartellamt stets ein wachsames Auge auf die Industrie und wittert überall dort Kartelle, wo gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.

„Die Einigung auf marktübergreifende Standards ist für die gesamte Wertschöpfungskette von größter Wichtigkeit und bei der notwendigen Offenheit sollte damit auch das Kartellamt keine Probleme haben“, erklärte Gerhard Schaas, Vorstand der Loewe AG, auf dem Forum in Berlin. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

3 Kommentare im Forum

  1. AW: Zwischen Verbraucherschutz und Kundenansprüchen Es wird ja immer schlimmer, was diese Underperformer so äußern. Fakt ist, dass es bereits einen ausreichenden Standard gibt (nämlich DVB, und dort u.a. auch die CI-Schnittstelle), dieser für das Kartellamt überhaupt kein Problem ist und dem Gesetz u.a. bzgl. Jugendschutz absolut ausreichend genüge getan ist, wie ja u.a. ArenaSat beweist. Die Herren können also mal anfangen, bei Ihrer Arbeit die notwendigen und wirklich offenen Aufgaben anzupacken.
  2. AW: Zwischen Verbraucherschutz und Kundenansprüchen Hallo Giovanni, bin ganz deiner Meinung. Es ist sicher keine leichte Aufagbe für einen Wettbewerbshüter wie das Kartellamt auch Kundenbelange zu berücksichtigen. Der Verbraucherschutzminister müsste hier eingreifen. Das ist bisher nicht geschehen, da die Ministerin Ilse Aigner sich mehr für die Landwirtschaft interessiert. Wir Verbraucher müssen die Abwehr selbst übernehmen, aufklären, mit Argumenten den Nachbarn überzeugen, die Sache eben selbst in die Hand nehmen. Warum gründen wir Zuschauer eigentlich keine Interessengemeinschaft? Was ist, wenn CI+ Geräte über längere Zeit gemieden werden, wie reagiert die Industrie auf die Regalleichen? Die Stimme des Volks wäre mächtig, aber leider scheinen die Deutschen alle im Stimmbruch zu sein. Gruß b+b
  3. AW: Zwischen Verbraucherschutz und Kundenansprüchen Es geht der Industrie in erster Linie ums Geld,was ja so schlimm nicht ist.Doch Jeder bemüht einen anderen Grund,um uns Kunden zu bevormunden.Kinderpornos,Kopierschutz,Downloads ,Klimaerwärmung und Jugendschutz müssen herhalten um auch noch den letzten Pfennig aus uns rauszupressen.Ich will keine Zensur im Internet.Ich will meinen Receiver selber auswählen. Es geht meinen Kabelbetreiber einen Sch...***** an welchen Receiver ich benutzen will.Und wenn die Betreiber noch lange ihre Knebelpolitik fortsetzen,müssen sie sich nicht wundern,wenn die Menschen sich die Filme anderswo herholen.Ich hab die Sc hnauze voll,bei jedem Umzug Receivermüll zu produzieren.Die Industrie und die Betreiber sind in meinen Augen unfähig.Wenn ich schon Geld vom Kunden will,dann muß ich das so angenehm wie möglich für den Kunden machen.Ich werde keinen CI+ Müll kaufen und fertig.
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