BA71 von Burmester: Die hohe Kunst der Audiophilie

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Burmester ist ein Name, der nun schon seit knapp vierzig Jahren für außergewöhnliches HiFi-Equipment steht. Der BA71 markiert nun den Status-Quo der Berliner Klangphilosophie. Mit sieben Treibern plus Ambience-Funktion bietet der Hüne dem Audiophilen so einiges.

Mit dem Standlautsprecher BA71 schmückt nun das Kronjuwel des Schallwandler-Repertoires aus dem Hause Burmester unseren Hörraum. Stolze 123 Zentimeter (cm) hoch schindet der Lautsprecher in seiner eleganten Nussbaum-Hochglanzlackierung und der edlen, Burmester kennzeichnenden mattsilbernen Frontverkleidung ganz schön Eindruck. Allerdings ist man nach der Positionierung des guten Stücks erst einmal ein wenig aus der Puste. Denn der BA71 bringt satte 51 Kilogramm auf die Waage und möchte natürlich im Duett mit seinem Zwilling aufspielen. Da hat Mensch/Tester erstmal gut zu tun.
 
Im Stereodreieck auf den Sweet-Spot eingewinkelt, gibt das Paar dann eine äußerst gute Figur ab. Empfehlenswert ist dabei übrigens, beide Lautsprecher einen guten Meter von der Wand entfernt aufzustellen und schallschluckende Gegenstände wie zum Beispiel Vorhänge hinter dem Lautsprecher zu vermeiden. Warum? Das erfahren Sie gleich.

Ganze 300 Watt an 4 Ohm verträgt der Burmester BA71 und schürt damit von der theoretischen Warte her bereits Erwartungen an eine muskulöse Darbietung. Der als drei-Wege-Konstruktion ausgeführte Speaker verfügt über ein kleines Treiberarsenal. So finden sich am Frontpanel gleich vier 160-Millimeter(mm)-Tieftontreiber und zwei ebenfalls 160-mm-große Tiefmitteltöner. Alle sechs sind mit einer Polymer Composite-Membran, einer 75 mm Schwingspule und einem Neodymium-Magneten als Treiber bestückt. Dabei hat man die Tiefmitteltonchassis allerdings in einem separaten Gehäuse innerhalb des Lautsprechers platziert, um einer physischen Beeinflussung durch tiefe Frequenzen vorzubeugen.
 
In Verbindung mit der Tatsache, dass für jeden Treiber ein bestimmtes Frequenzband per eigener Weiche zugeordnet ist, deutet das auf eine sehr differenzierte Performance der Schallwandler hin. Für die hohen Töne setzt man auch beim BA71 wieder auf Air Motion Transformer, anstatt auf die herkömmliche Kalotte, gegen die Dieter Burmester selbst eine Abneigung gehegt haben soll. Der Unterschied ist schnell erklärt…
 
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MAGAZIN:



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TESTS:



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  • Auna Connect 100
  • Avinity ATP-507
  • Bang & Olufsen BeoSound , BeoSound 2
  • Beats by Dr. Dre Solo2
  • Beyerdynamic DT 1990 Pro
  • Bluesound Pulse
  • Burmester BA71
  • Elac BS U5, CC U5
  • Electroompaniet ECI-6DX
  • inLine ampEQ mobile, woodon-ear
  • Jam Audio Rhythm, Symphony
  • Onkyo TX-L50
  • Onkyo A800
  • Opera Callas
  • Rotel A 12
  • Rega Planar 1
  • Sony MDR-Z1R, NW-WM1Z, TA-ZH1ES
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[red]

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