Very British: Bowers & Wilkins Standlautsprecher 683 S2 im Test

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Mit der 6er-Reihe bietet B&W einen bezahlbaren Gegenpart zu den kostspieligen Modellen der 800-Diamond-Serie. Ob die Legende in der fünften Neuauflage weiterlebt, haben wir herausgefunden.

Die Serie 600 von Bowers & Wilkins gilt seit eh und je als Erfolgsmodell und ist fester Bestandteil zahlreicher Heimkinos. Jetzt bringt der britische Hersteller seine fünfte Auflage auf den Markt, die mit einigen Klangverbesserungen an die Erfolgsgeschichte anknüpfen will. Das größte Modell der Serie ist der 683 S3, ein Standlautsprecher, der sich sowohl für Zweikanal- als auch Surround-Set-ups eignen soll.
 
Auch in der neuesten Auflage versucht B&W den Spagat zu schaffen, der Klangqualität der größeren Serien nahezukommen und einen für den Normalanwender bezahlbaren Preis anzubieten. Sparmaßnahmen sind äußerlich schon einmal nicht zu erkennen.
 
Unser Testmodell ist per Folie in Esche schwarz furniert, die Oberfläche ist mit einem Soft-Touch-Material versehen und die einzelnen Treiber ohne sichtbare Verschraubungen in das Gehäuse eingelassen. Die kräftige Schallwand nimmt auf Wunsch eine steckbare Frontabdeckung auf, ein Magnetsystem hätte der sonst makellosen Optik vielleicht noch besser gestanden.
 
Ganz neu im 3-Wege-Lautsprecher ist der Aluminiumhochtöner, der auch in den großen B&W CM10 zum Einsatz kommt. Das Chassis mit doppellagiger Kalotte sitz entkoppelt in einer eigenen Kammer und greift auf B&Ws berühmte Nautilus-Röhrentechnologie zurück. Die Eigenentwicklung zielt darauf ab, dass die Schwingungsenergie vornehmlich in Richtung Hörplatz abstrahlt und nach hinten in einem konisch verjüngten Rohr bedämpft wird. Dies soll vor allem für eine interferenzfreie und plastische Abbildung sorgen.

Der kleine Lautsprecher wird vor der Membran von einem Metallgrill geschützt, der nur minimalen Einfluss auf den Klang nehmen soll. Bei einer Frequenz von 4 Kilohertz übernimmt der darunter angeordnete FST-Mitteltöner mit B&Ws berühmter Kevlar-Membran. Das strahlend gelbe Gewebe mit fast schon historischem Hintergrund zeichnet sich durch seine hohe Resistenz gegenüber Partialschwingungen und seiner geringen Masse aus. Dies erhöht…

Dies und noch viele weitere, spannende Themen und Tests lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der AUDIO TEST 5/2014, die ab sofort für Sie am Kiosk, im Abo sowie online erhältlich ist.
 
 
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[red]

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