Chinesische Raumstation: „Grundsteinlegung“ zum Wochenende

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Bild: © jim - Fotolia.com
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China legt den Grundstein für die Eroberung des Weltraums. Am Donnerstag oder Freitag soll eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2F das Weltraummodul Tiangong-1, übersetzt Himmelspalast, vom Raumfahrtbahnhof in Jiuquan (Nordchina) seine Reise ins All antreten.

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Das berichtete am Montag das Raumfahrtzentrum nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Das 8,5 Tonnen schwere Modul soll während seiner zweijährigen Betriebszeit mehreren Andockmanövern mit später folgenden Raumschiffen und anderen Tests dienen. Es sind erste Schritte für die Entwicklung einer eigenen chinesischen Raumstation, deren Bau 2020 geplant ist. 

Mit dem Modul sollen auch Tests für den Betrieb einer bemannten Raumstation durchgeführt werden. Der zunächst Anfang des Monats geplante Start war wegen eines Fehlschlags mit einer Rakete des Typs Langer Marsch 2C (Chang Zheng) im August verschoben worden. Als Ursache war bei der im Nachgang eingeleiteten Untersichung ein Problem mit dem Kontrollsystem der kleinen Steuerungsraketen identifiziert worden.
 
Ursprünglich sollte das neue Startfenster am Dienstag beginnen und vier Tage dauern, wurde aber wegen des Einzugs einer Kaltfront auf Donnerstag und Freitag eingeschränkt. [ar/dpa]

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