E-Books in Deutschland immer beliebter

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Rund 6,5 Millionen Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mindestens ein E-Book gekauft.

Das entspricht etwa neun Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Innerhalb von zwei Jahren sei die Zahl der E-Book-Leser hierzulande um zwölf Prozent gestiegen. Laut den Statistikern sind die Bücher in elektronischer Form besonders bei Frauen beliebt. So gaben etwa zehn Prozent der weiblichen und sieben Prozent der männlichen Bevölkerung an, im Jahr 2019 mindestens ein E-Book gekauft zu haben. 

Unter den Käufern waren eine halbe Million zwischen 10 und 14 Jahre alt und knapp 1,6 Millionen 55 Jahre und älter. Die größte Gruppe der E-Book-Bezieher war in der Altersgruppe von 25 bis 54 Jahren mit rund 4,4 Millionen.

Der Statistik zufolge ist zugleich die Leserschaft von E-Zeitungen und E-Zeitschriften deutlich gestiegen. So erwarben im vergangenen Jahr etwa 3,9 Millionen Menschen mindestens eine digitale Ausgabe, das sind rund 1,1 Millionen mehr als 2017.

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11 Kommentare im Forum

  1. Auch wenn ich inzwischen überwiegend elektronisch lese, empfinde ich die aufgerufenen Preise im Vergleich zu einem haptischen Buch, an dem ich u.a. tatsächlichen Besitz erwerbe und verbunden mit den eingeschränkten Rechten, als zu hoch.
  2. Geht mir genauso. "Normale" Bücher werden bei mir von mehreren Personen gelesen. Der Freundeskreis besteht ja meistens aus Menschen mit ähnlichen Interessen, und da ist es bei uns völlig normal Bücher zu verleihen. Und so wie mir einige Bücher im Regal fehlen, so finden sich da auch Bücher von denen ich nicht mehr weiß wo sie herkommen. Und genau das stört mich bei E-Books, ich kann sie nicht weitergeben. Dabei dürfte das technisch doch eigentlich kein Problem sein. Ich kaufe ein E-Book, lese es, und übertrage danach die Rechte auf einen anderen Nutzer. Der kann sie danach an mich zurück übertragen, oder an jemand anderes... wie "normale" Bücher eben. Dann können sie auch den gleichen Preis nehmen wie für ein gedrucktes.
  3. Das sehe ich ganz ähnlich. Einige Bücher habe ich seit Jahren auch über Bücher frei lassen erhalten (Bookcrossing) erhalten, gelesen und wieder frei gelassen. Hier gibt es das bspw. im Rathaus oder bei meiner Haarverkürzerin. Dort schau ich immer mal rein und nehme mir mich interessierenden Lesestoff mit und gebe ihn an anschließend wieder zurück. Neulich habe ich dort überraschender Weise die derzeit gelesene Trilogie von Günter Hofé komplett im Pappschuber (y) entdeckt. Man findet natürlich nicht immer die absoluten Bestseller aber neben denen gibt es dankenswerter Weise auch andere und tolle lesenswerte Bücher. Bücher sind eigentlich zu schade um lediglich in irgendwelchen Regalen herumzustehen.
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