Dreambox vs. Edision

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Ruhig ist es geworden rund um die Dreamboxen von Dream Multimedia – einstmals das Synonym für Linux-Digitalreceiver. Doch Zeiten ändern sich und inzwischen drängen fast im Monatsrhythmus etablierte und neue Hersteller mit Enigma2-fähigen Receivern auf den Markt.

Neben schon länger bekannten Marken wie Azbox, VU+ oder Xtrend haben nun beispielsweise auch Octagon, Telestar oder Edision Receiver mit Enigma 2 im Angebot. Bei Dream hingegen ist es eher ruhig geworden. Statt neuer Modelle mit wirklichen technischen Änderungen herauszubringen hat man erst mal drei etablierten Digitalreceivern eine Frischzellenkur verordnet.
 
Derweil haben Interessenten im Gegensatz zu den Anfangszeiten der Dreambox eine unglaublich große Auswahl an Geräten, die ebenfalls mit dem Linux-Betriebssystem Enigma 2 laufen, aber natürlich mit unterschiedlichen Ausstattungen und Leistungsdaten aufwarten können. Auch Edision – ein in der Szene recht bekannter Receiverhersteller – setzt mit dem Optimuss OS 1 nun erstmals auch voll auf Enigma 2 und traf damit natürlich auch das Interesse der DF-Testredaktion.
 
Zuvor gab es mit dem Pingulux bereits ein Linux-Gerät von Edision, welches allerdings noch auf einem proprietären Betriebssystem beruhte. Zwar gab es für dieses Gerät ebenfalls ein angepasstes Enigma-2-Betriebssystem im Netz, allerdings war das Gerät nicht vollends auf den Einsatz mit diesem alternativen System konzipiert. Der Optimuss OS 1 jedoch wird bereits mit Enigma 2 ausgeliefert und als PVR-Receiver beworben.

Grundprinzip
 
Das Grundgerüst besteht bei solchen Geräten stets auf einem Linux-Kernel, welches in sich betrachtet nur ein textbasiertes Betriebssystem ohne jegliche grafische Oberfläche ist. Dies ist natürlich für eine bequeme Bedienung eines Satellitenreceivers nicht ausreichend. Also wird auf diese Basis-Firmware eine grafische Benutzerfläche (GUI) aufgesetzt, welche sozusagen das Bindeglied zwischen Nutzer und Firmware ist. Diese Benutzeroberfläche kann ganz unterschiedlich sein. Während bei Enigma 2 der Wiedererkennungseffekt bei den verschiedenen im Netz kursierenden Images sehr groß ist und sich der Benutzer damit sofort zurechtfinden wird, kann dies bei Eigenentwicklungen anderer Receiverhersteller sehr unterschiedlich gestaltet sein.

Vorteile von Linux
 
Die Vorteile von Linux sind so vielfältig, dass man diese nur schwer in einem Artikel abschließend beleuchten kann. Im erster Linie ist es die Flexibilität, die ja schon vom Vorbild Dreambox deutlich unter Beweis gestellt wurden. So lässt sich der Funktionsumfang leicht durch Installation von Plugins erweitern. Diese werden entweder direkt über das Internet oder externe Speichermedien eingespielt und reichen von kleinen Spielereien bis hin zu echten Zusatzdiensten wie Webbrowser, Messagerdiensten, Integration von Mediatheken, alternativen Mediaplayern und vielem mehr.
 
 
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[red]

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100 Kommentare im Forum

  1. AW: Dreambox vs. Edision Dreambox vs. Edision Wie kann man ernsthaft Edision mit Dreambox vergleichen? Das wäre ja wie wenn man den FC Bayern München mit FC Wackern vergleicht. Zu dem Rechtschreibfehler, echt erstaunlich dass hier scheinbar keiner Korrektur liest bevor die Artikel Online gehen.
  2. AW: Dreambox vs. Edision Naja, wenn man den in Deiner Signatur stehenden zertifizierten Gängel-Elektroschrott ansieht, kann kein besseres Geschwafel dabei herauskommen! Abgesehen davon daß der Vergleich Dreamboxen mit Edision ohnehin Unsinn ist! Edision sind keine Linuxreceiver! Wenn , dann muß man mit Vu+, Xtrend, Gigablue, Coolstream etc vergleichen. Und da müssen die bei DMM tatsächlich aufpassen, nicht ins Hintertreffen zu kommen...
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