[HD+TV 1/12] Test: Philips Cinema 21:9 Platinum

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Das Alleinstellungsmerkmal des Cinema 21:9 Platinum versteckt sich bereits im Namen und der 58PFL9956H rühmt sich mit der Darstellung von Filmbildern im echten Widescreen-Kinoformat ohne Balken. Die einmalige Präsentation wird vom Umgebungslicht Ambilight Spectra 3 unterstützt und das Geschehen auf dem Bildschirm lebt in farbigen Silhouetten auf der Wand hinter dem Fernseher weiter – ein einzigartiges Erlebnis.

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Wie gewohnt können Sie in den Optionen Ihre Wandfarbe vermerken, sodass die Illumination in jedem Raum optimal erstrahlt. Die Sogwirkung einer Blu-ray mit Bildern im 21:9-Format ist nicht zu unterschätzen und Filme leuchten in einer neuen Dimension. Leider liegen die Bilddaten auf Blu-ray nur im 16:9-Seitenverhältnis vor; weist ein Film schwarze Balken auf, stehen nur noch rund 1920 x 800 aktive Bildpunkte auf dem Datenträger zur Verfügung.
 
Somit muss der Fernseher kräftig interpolieren, um die eigene Panel-Auflösung von 2560 x 1080 Pixeln mit Leben zu füllen. Aber keine Angst, bei einer hochwertigen HD-Zuspielung und einem Betrachtungsabstand von über 2,5 Metern fallen geringe Unschärfen durch die Wandlung nicht mehr ins Gewicht.
 
Sattes Schwarz und strahlendes Weiß
 
Philips‘ Premium-TVs protzen dank der Bright-Pro-LEDs mit aufsehenerregenden Kontrasten. Auch der 58PFL9956H ist hier keine Ausnahme und die vollflächig hinter dem Bildschirm installierten LEDs können in ihrer Leuchtkraft dem Bildinhalt entsprechend in Zonen angepasst werden. So sorgen die Hochleistungsleuchtdioden bei Tageslichtszenen für strahlende Bilder und düstere Kinoaufnahmen werden mit einem satten Schwarz dargestellt.
 
Verglichen zum 58PFL9955H ist der Fortschritt aufseiten der 3D-Darstellung beträchtlich. Für die optimale Bildqualität müssen Sie im Zuge der plastischen Bildwiedergabe nochmals Hand an die Farbtemperatur legen, erfreulicherweise sind alle Parameter inklusive der Bildverbesserer verfügbar.

Die LED-Beleuchtung arbeitet nunmehr mit der gleichen Effizienz wie bei der herkömmlichen Darstellung, sodass Sie keinerlei Kontrastverluste zu befürchten haben. 3D-Bilder einer Blu-ray 3D werden gewandelt mit 60 Bildern pro Sekunde abgespielt und Sie sollten zwingend die Bewegungsglättung hinzuschalten. Die flüssigere Abbildung ist gewöhnungsbedürftig, aber in jedem Fall angenehmer als die ruckelige 60-Hz-Wiedergabe.
 
Im Laufe des Tests wussten wir die angenehme plastische Darstellung schnell zu schätzen, denn dank kaum vorhandener Doppelkonturen macht der dreidimensionale Ausflug von der ersten Sekunde an Spaß. Die Helligkeit reduziert sich zwar spürbar, der Fernseher erreicht aber fast die Leuchtkraft eines 3D-TVs, der auf Basis der Polfiltertechnik arbeitet und bietet zudem die deutlich bessere Detailauflösung.
 
Ob der Cinema 21:9 Platinum für jeden Filmfan geeignet ist und ob Philips die LED-Ansteuerung fehlerfrei gemeistert hat, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe HD+TV 1/2012, die überall am Kiosk, im Online-Shop und auch im Abo erhältlich ist.
[red]

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