Snap: Die neue Online-Videothek von Sky

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Schon seit Jahren wird dem linearen Fernsehen zugunsten von On-Demand-Angeboten von Experten das Ende vorausgesagt. Noch ist es nicht soweit, aber die Zahl der Online-Videotheken steigt schon merklich an. Mit Snap hat sich nun auch Sky auf diesem Feld aufgestellt.

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Früher war alles einfacher: Die Fernsehzeitschrift nach den Highlights des Tages durchsuchen und sich dann schließlich für ein Angebot für den Fernsehabend entscheiden. Kam einmal nichts vernünftiges, konnte man sich immerhin auch auf den Weg in die nächstgelegene Videothek aufmachen und einen Film für den Abend organisieren. Heute stehen als Alternative zum gewohnten Fernsehen zahlreiche Online-Videotheken mit unterschiedlichen Angeboten und Zielgruppen für die Nutzer bereit.
 
Bislang hat sich der Bezahlsender Sky neben seinen linearen Pay-TV-Angeboten auch einen Namen als innovativer Pay-TV-Anbieter mit vielen Zusatzdiensten gemacht. Dazu gehören die Dienste Sky Go und Sky Anytime. Kurz vor dem Jahresende 2013 verdichteten sich die Gerüchte, das Sky nun auch einen Online-Abrufdienst nach dem Vorbild von Netflix, Maxdome oder Watchever starten möchten. Tatsächlich erblickte ein solcher Dienst mit dem Namen Snap by Sky am 12. Dezember das Licht der Welt. Für uns natürlich ein spannender Termin um zu schauen. Welche Inhalte der Münchener Pay-TV-Anbieter zu bieten hat.
 
Günstiger für Abonnenten
 
Wie bei den Mitbewerbern ist der Abrufdienst natürlich nicht kostenfrei zu haben. Allerdings werden die Inhalte nicht zum kostenpflichtigen Einzelabruf (Pay-per-View) sondern im Abonnement angeboten. Das bedeutet, gegen Entrichtung einer Monatspauschale stehen alle Filme und Serien zum beliebig häufigen Anschauen bereit. Das bedeutet für Nutzer klar kalkulierbare monatliche Kosten für den Dienst. Während sich bei manchen Mitbewerbern der Preis nach gewählten Paketen richtet, gibt es bei Snap nur einen Monatsgrundpreis in Höhe von 9,90 Euro, der damit über dem vergleichbarer Portale liegt. Watcherver beispielsweise verlangt 8,99 Euro, bei Lovefilm sind 6,99 Euro fällig und Maxdome verlangt 7,99 Euro.

Allerdings unterscheidet Sky zwischen Fremdkunden und Abonnenten. Letztere können das Angebot nämlich zu einem durchaus attraktiven Vorzugspreis nutzen: Besteht ein Abo mit dem Pay-TV-Anbieter, werden lediglich 4,90 Euro in Rechnung gestellt. Damit ist Snap für Kunden von Sky das mit Abstand preislich attraktivste Angebot auf dem deutschen Markt. Ob das auch Inhaltlich gilt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Damit sich jeder Interessent ein Bild vom Umfang und den Möglichkeiten des Dienstes machen kann, kann Snap im ersten Monat kostenfrei genutzt werden. Dank monatlicher Kündbarkeit gehen Interessenten in Verbindung mit dem Gratis-Monat also erst mal kein Risiko ein.
 
Keine Aktuellen Blockbuster
 
Mit Sky Go hat der Bezahlsender ja bereits ein On-Demand-Angebot unter anderem mit Filmen und Serien im Angebot. Hier haben Abonnenten Zugriff auf relativ aktuelle Blockbuster, wie sie auch in den Filmkanälen von Sky laufen. Schwer vorstellbar, dass sich der Sender mit einem weiteren Angebot gleichen Inhalts selber Konkurrenz machen würde. Und tatsächlich sucht man aktuelle Filme bei Snap vergeblich, das Repertoire konzentriert sich vielmehr auf zeitlose Klassiker wie die „Oceans“-Reihe, „Mission Impossible“ oder die „Star Trek“-Saga…
 
 
Wie sich der Neue Dienst von Sky ansonsten im Test geschlagen hat, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der DIGITAL FERNSEHEN 3/2014, die für Sie ab sofort am Kiosk, im Online-Shop oder als E-Paper bei Onlinekiosk, Pressekatalog und Heftkaufen erhältlich ist. Sie können das Heft aber auchim Abo bestellen.
 

 
NEU: Ab sofort können Sie die DIGITAL FERNSEHEN auch pünktlich zum Erscheinungstag als E-Paper über Onlinekiosk  und Pressekatalog beziehen und bequem am PC oder Mac sowie weiteren Endgeräten wie Smartphone (Android/Apple), E-Reader, Tablet-PC und Notebook lesen. Natürlich sind auch ältere Ausgaben erhältlich. Nie wieder Rennerei und Ärger mit vergriffenen Heften!DIGITAL FERNSEHEN 3/14 in Bildern
[red]

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