DF-Umfrage: HbbTV für smarte Anwendungen bevorzugt

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Viele DF-Leser sind der Meinung, dass HbbTV den idealen Weg darstellt, um Online-Zusatzangebote mit dem TV-Programm zu verknüpfen. Lediglich bessere Angebote werden dabei häufig gewünscht. Rund die Hälfte kommt bislang allerdings noch ohne HbbTV aus.

Der offene Standard Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) für hybride Zusatzangebote im Fernsehen hält auf immer mehr Endgeräten Einzug. In unserer letzten Umfrage wollten wir von den Lesern wissen, wie diese zu HbbTV stehen. Dabei zeigte sich ein Großteil der Umfrageteilnehmer zumindest nicht abgeneigt. Die tatsächlichen Antworten fielen jedoch etwas differenzierter aus.

So gaben 13,9 Prozent der Leser von DIGITAL FERNSEHEN an, dass sie HbbTV als ideale Lösung empfinden, um lineares Fernsehen mit Internet-Zusatzangeboten zu verbinden. 16,8 Prozent waren der Meinung, dass HbbTV zwar gute Ansätze bieten würde, jedoch viele der Angebote derzeit noch nicht wirklich gut sind. 13,0 Prozent der Leser meinten zudem, dass HbbTV wesentlich interessanter sein könnte, wenn auch die Privatsender verstärkt ihre Mediatheken-Inhalte über den hybriden Standard zur Verfügung stellen würden.
 
Mit 1,8 Prozent sehr klein war dagegen die Gruppe derer, die gern auf HbbTV verzichten und sich die dort angebotenen Inhalte lieber direkt in den Smart-TV-Portalen der einzelnen Gerätehersteller besorgen würde. Deutlich größer war die Gruppe, die angab, kein hybrides Fernsehen zu brauchen und nur auf das lineare Programm zu setzen. Diese Antwortmöglichkeit wählten 37 Prozent. Weitere 16,7 Prozent gaben an, kein Empfangsgerät mit HbbTV-Unterstützung zu besitzen. Damit zeigt sich, dass HbbTV zwar an Beliebtheit gewinnt, jedoch bei gut der Hälfte der Zuschauer noch gar nicht angekommen ist.
 
In dieser Woche wollen wir von Ihnen wissen, welchen Sender Sie in Zukunft gern in HD über Astra sehen würdenUmfrage der Woche – Alle Beiträge im Überblick
[ps]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: DF-Umfrage: HbbTV für smarte Anwendungen bevorzugt Jetzt müsste HbbTV nur noch Senderübergreifend funktionieren. RTL hat sich zwar angeblich dem Standard geöffnet, aber via DVB-T und auch in vielen Kabelnetzen ist deren HbbTV-Dienst nicht verfügbar. Nur über SAT ist es garantiert, so schrieb man mir als Antwort. Frage mich nur, wieso da überhaupt eine Unterscheidung je nach Empfangsweg gemacht wird. Ist HbbTV nicht sowieso im Sendestrom enthalten?
  2. AW: DF-Umfrage: HbbTV für smarte Anwendungen bevorzugt "Ähnlich dem Videotext werden zusätzliche Informationen des Programmanbieters angezeigt, wobei diese sowohl über das Fernsehsignal (via Digital storage media command and control (DSM-CC)) als auch über eine Internetverbindung bezogen werden. Damit werden umfassendere Möglichkeiten zur Informationsdarstellung und Navigation bereitgestellt." Zitat aus http//de.wikipedia.org/wiki/HbbTV Die Zusatzdaten (IP-Adressen) für HbbTV müssen sauber beim TV-Empfänger ankommen, und das ist nur bei digitalem Sat-TV garantiert. Umcodierungen bei DVB-T oder DVB-C können neben schlechterer Bildqualität auch schädliche Auswirkungen auf die HbbTV-Daten haben, und den Ärger mit der "Kundschaft" will sich RTL ersparen...
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