Finanzminister wirft Amazon Zerstörung des US-Einzelhandels vor

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US-Finanzminister Steven Mnuchin ist der Kragen geplatzt. Er hat den weltgrößten Online-Händler Amazon mit scharfen Worten kritisiert.

„Sie haben den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerstört“, sagte Mnuchin am Mittwoch mit Blick auf Amazon im Finanzsender CNBC. Es bestehe deshalb kein Zweifel, dass der Konzern den Wettbewerb eingeschränkt habe. Insofern sei es gut, dass die US-Regierung der Frage nachgehe, ob große Online-Plattformen dem Wettbewerb schadeten.

Am Dienstag hatte das Justizministerium eine entsprechende Untersuchung angekündigt. Es gehe darum, wie die Plattformen ihre Marktmacht erreicht hätten und ob sie Innovationen gebremst und Verbrauchern geschadet hätten. Namen von Unternehmen nannte das Ministerium zunächst zwar nicht. Aber aus den erwähnten Bereichen – Websuche, soziale Medien, Online-Einzelhandel – wird klar, dass es zumindest um Google, Facebook und Amazon gehen dürfte. [dpa]

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32 Kommentare im Forum

  1. Aha. Und wer hat den Supermärkten die Zerstörung von Tante Emma Läden vorgeworfen? Oder dem Internet die Zerstörung von Reisebüros? Oder Streaming Diensten die Zerstörung von Videotheken? Usw usw
  2. Also Reisebüros hat bei uns noch keiner dicht gemacht trotz Internet. Im Gegenteil es haben sogar noch welche aufgemacht. Ich lasse mich übrigens generell lieber im Reisebüro beraten als dass ich im Internet alles zusammen suche.
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