Internet: 90 Prozent fühlen sich beim Surfen nicht sicher

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Auch in diesem Jahr machten regelmäßig Nachrichten die Runde, die von Hacker-Angriffen auf Nutzer-Daten kündeten. Kein Wunder also, dass sich die wenigsten Internet-Nutzer beim Surfen im Netz sicher fühlen, wie nun auch eine neue Studie belegt.

Nur jeder zehnte Internet-Nutzer in Deutschland hat laut einer Umfrage das Gefühl, seine Sicherheit im Netz komplett im Griff zu haben. Die Menschen seien damit hierzulande pessimistischer als im internationalen Vergleich, wo sich im Schnitt 15 Prozent gegen Internet-Gefahren gewappnet fühlten, sagte Candid Wüest von der IT-Sicherheitsfirma Symantec zur Vorstellung der Sicherheitsstudie am Mittwoch.

Zugleich gehe das Gefühl der Bedrohung oft auch mit einem sorglosen Verhalten einher: Jeder Fünfte unternehme auch weiterhin nichts, selbst wenn er selbst von einem Datenleck oder Online-Angriff betroffen gewesen sei.
 
Bei den Bedrohungen aus dem Netz habe es im vergangenen Jahr keine größeren Veränderungen gegeben, sagte Wüest. Nach wie vor griffen Cyber-Kriminelle häufig zu Schadsoftware, die Daten des betroffenen Nutzers verschlüsselt und eine Zahlung für die Freigabe verlangt. Allerdings werde nun auch gedroht, die Informationen im Netz zu veröffentlichen.
 
Für die Symantec-Studie wurden 17 000 Verbraucher weltweit befragt, davon 6000 in Europa. [dpa/fs]

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25 Kommentare im Forum

  1. Ich kann nicht schreiben, dass ich mich unsicher im Netz fühle. Einen gewissen "wachsamen Blick offenen Auges" sollte man aber schon haben. Klar gibt/gab es Bedrohungen, wo das ansurfen einer preparierten Seite schon ausreichte, um Lücken im Betriebssystem auszunutzen. Ein bißchen beuge ich dem jedoch vor, indem ich Flash standardmäßig deaktiviere und aktiviere es auch nur bei Bedarf. Wird langsam aber Zeit, dass jenes auf dem "digitalen Scheiterhaufen" landet. Javascript ist auch so eine Sache... Bei vielen Seiten erforderlich, welches von mir auf unbekannten Seiten aber durchaus deaktiviert wird. Wer hat, sollte das Java-Plugin im Browser auch deaktivieren oder nur bei Bedarf aktivieren (nachfragen ob aktiviert werden soll). Das aktuell halten sämtlicher genutzten Programme, speziell die fürs Netz, sollte selbstverständlich sein. Und unkontrolliertes Daten weiter geben mittels Stick, sollte Einhalt geboten werden. Unbekannte Mailanhänge und dgl., landen gleich mit der Mail in der Tonne. Wobei ich privat sogar ohne aktiven, im Hintergrund werkelnden Virenschutz unterwegs bin. Da von mir meist Linux verwendet wird. Ok ab und an mal einen Scan der Partitionen gemacht, da ab und an Zugriffe auf Win-Rechner erfolgen. Ehrlich, unsicher fühle ich mich nicht. Ich mache weiter wie gehabt.
  2. So wie du es beschreibst agieren aber mindestens 90% der I-Net Nutzer eher nicht. Bisher bin ich von erfolgreichen Attacken und bis auf ein paar dümmlicher Mails von selbsternannten Rechtsverdreherabzockern verschont geblieben. Schade, dass man denen nicht mal gegenüber treten kann. Zu gern würde ich dann mal meine ganz ordentliche Erziehung bei Seite legen um mal deren krumme Pfoten gerade zu klopfen.
  3. Das Unsicherheitsgefühl der Leute kann man noch verstärken, würde man ihnen erklären wie schlecht gesichert ihre Daten zum Teil von diversen Internet-Shops gespeichert werden. Ich glaube die meisten Diebstähle von Zugangsdaten und Kontoverbindungen oder Kreditkarteninformationen geschehen nicht auf den Rechnern der Verbraucher, sondern auf den Servern der Dienste denen sie ihre Daten anvertraut haben. Das Unsicherheitsgefühl sollte also permanent sein, 24 Stunden täglich, und sich nicht auf das "Surfen" beschränken.
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