Nach Kritik: Facebook gibt Safety Check frei

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Nachdem Facebook immer wieder wegen des intransparenten Einsatzes seines Safety Checks kritisiert worden war, gibt das soziale Netzwerk die Funktion jetzt frei. In Zukunft sollen auch Nutzer sie aktivieren können

Über eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt nutzen täglich Facebook. Um Freunden und Familie bei Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder Terroranschlägen zu signalisieren, dass man in Sicherheit ist, hat Facebook 2014 das Tool Safety Check eingeführt. Zum Einsatz kam die Funktion zum Beispiel bei den Anschlägen von Paris, aber auch bei den Erdbeben in Nepal Anfang 2015.

Kritisiert wurde das Tool unter anderem deswegen, weil es bei einem schweren Attentat in Beirut nicht zum Einsatz kam. Zwar versicherte Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, dass der Konzern sich um alle Menschen gleichermaßen kümmern wolle. Die Kritik an der undurchsichtigen Einsatz des „Safety Checks“ nahm aber nicht ab.
 
Jetzt will Facebook die Sicherheitsfunktion freigeben. Bisher schaltete Facebook den Check selbst für gewisse Regionen frei. Der nächste Schritt bei der Entwicklung des Dienstes müsse sein, ihn von Communities selbst auslösen zu lassen, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einem Auftritt in Rom am Montag. [kk]

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