Telemedizinunternehmen KRY bietet Personen mit Corona-Verdacht kostenfreie Videosprechstunden an

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Trotz des Rückgangs der Neuinfektionen in vielen Ländern besteht noch immer ein hohes Ansteckungsrisiko.

Während China, Deutschland und andere Staaten, die früh von der Pandemie betroffen waren, die Ausbreitung effektiv eindämmen konnten, ist die Entwicklung in Nord- und Südamerika noch immer sehr kritisch zu sehen. Auch wegen der Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen, die hierzulande in den letzten Wochen beschlossen wurden, fürchten Experten noch immer eine zweite Welle. Das diese verheerend wird, bezweifeln aber immer mehr Experten, denn das deutsche Gesundheitssystem ist sehr gut aufgestellt.

Telemedizin entlastet das Gesundheitssystem

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Eindämmung der Pandemie und die Stützung des Gesundheitssystems in Deutschland ist die Telemedizin. Erst seit kurzer Zeit in der Bundesrepublik etabliert, werden die digitalen und kontaktlosen Sprechstunden bei Ärzten immer beliebter. Schnell ist per App ein Termin gebucht und man befindet sich in einem Videocall mit einem in Deutschland praktizierenden Mediziner.

Starkes Wachstum in der Telemedizin

Die Gesundheitsunternehmen, die in der Telemedizin tätig sind, haben während der letzten Monate ein starkes Wachstum verzeichnet und hoffen, dass ihr Angebot bald fester Bestandteil in der Ärztekonsultation der Deutschen sein wird. In Zeiten der Pandemie ist das Angebot ideal, aber auch nach der schwierigen Zeit sollte Telemedizin einen festen Platz im deutschen Gesundheitswesen einnehmen.

Telemedizin für Corona-Verdachtsfälle kostenlos

Aktuell ist die Telemedizin sogar für alle Personen mit Corona-Verdacht kostenlos zugänglich. Das schwedische Gesundheitsunternehmen KRY hat schon früh nach Ausbruch des SARS-CoV-2-Erregers beschlossen, seinen Service allen Bundesbürgern mit Corona-Symptomen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die App von KRY ist in allen gängigen App-Stores umsonst downloadbar. Nach der Anmeldung und Beantwortung einiger Fragen zum Krankheitsverlauf landet man direkt auf einer Seite, auf der man einen Termin buchen kann. Das Unternehmen verspricht, dass kein Patient länger als 30 Minuten auf einen Termin warten muss und möchte mit dem Angebot das deutsche Gesundheitssystem nachhaltig entlasten.

Corona-Symptome-Checker

Telemedizin ist in Deutschland zwar relativ neu und KRY erst etwa ein halbes Jahr auf dem deutschen Markt vertreten, doch bietet das Gesundheitsunternehmen noch deutlich mehr, als nur die Vermittlung von Terminen an. Auf der Webseite und in der App stehen den Nutzern sehr gut recherchierte Inhalte über typische Krankheiten zur Verfügung und es gibt auch einen Corona-Checker, mit dem jeder prüfen kann, ob er möglicherweise mit dem Virus infiziert ist.

Telemedizin gehört die ZukunftAktuell kann Telemedizin seine Vorteile voll ausspielen, da bei einer virtuellen Sprechstunde die Ansteckungsgefahr auf dem Weg zum Arzt und in der Praxis eliminiert wird, das heißt, aber nicht, dass nach Corona dieser Trend wieder abebbt. Vielmehr gehen Experten davon aus, dass Telemedizin immer häufiger Anwendung finden wird und einen festen Platz in der Gesundheitsversorgung einnehmen wird.

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