Die Welt von Morgen

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A World Beyond – Die neuesten Sci-Fi-Abenteuer

Wird die Zukunft wie „Tomorrowland“ aussehen oder nimmt sie eher düstere Züge an, wie in Terry Gilliams nihilistischem „Zero Theorem“ bzw. in der ultrabrutalen, an den Stil von „Uhrwerk Orange“ erinnernden Serie „Utopia“?

Noch bevor das neue Science-Fiction-Abenteuer „A World Beyond“ von Walt Disney am 21. Mai 2015 in den Kinos startete, wurde bereits viel über seinen Namen diskutiert. In Deutschland sollte der Film erst unter „Projekt: Neuland“ veröffentlicht werden, doch inzwischen wurde sich auf „A World Beyond“ geeinigt. Der Originaltitel des Filmes ist nämlich „Tomorrowland“, dessen Rechte in den USA World Disney gehören. Da es jedoch in Belgien ein Festival mit gleichem Namen gibt und den Veranstaltern die Rechte hier gehören, darf der Film auch in Deutschland nicht so heißen.

A World Beyond

Der Film ist genau wie „Fluch der Karibik“ nach einer Themenwelt im Disneyland benannt worden. Dabei gibt es verschiedene Attraktionen, die das „Tomorrowland“ beinhaltet, u. a. eine Monorail und ein Autopia. Ob diese Attraktionen jeweils Ähnlichkeiten tragen mit Elementen im Film, wird sich zeigen. „Tomorrowland“ beschreibt im Film einen Ort mit selbigen Namen, der außerhalb von Raum und Zeit existiert und den nur auserwählte Personen betreten dürfen.
 
In der Stadt von Tomorrowland finden sich die klügsten Menschen der Welt zusammen und versuchen gemeinsam die Welt zu verändern. Die Zukunft der realen Welt scheint davon abhängig zu sein, was in Tomorrowland passiert. Alles beginnt mit einem mysteriösen Anstecker, der durch Berührung nach Tomorrowland führt. Die aufgeweckte und technisch interessierte Casey kommt durch Zufall in seinen Besitz und wird natürlich bei der ersten Berührung an den ihr unbekannten Ort versetzt. Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, was es mit dem Anstecker und Tomorrowland auf sich hat, trifft sie auf das ehemalige Wunderkind Frank Walter.
 
Der resignierte Wissenschaftler wurde aus Tomorrowland ausgewiesen und versucht seitdem irgendwie wieder zurück zu gelangen. Denn er sehnt sich nicht nur nach dem friedlichen und schönen Land, sondern will außerdem auch noch Tomorrowlands drohender Zerstörung entgegenwirken. Casey scheint dabei die Auserwählte zu sein, die als Einzige Tomorrowland retten kann.

Die Bewohner

Casey wird gespielt von Britt Robertson, die vor allem als Angie McAlister bekannt ist aus „Under the Dome“. Neben ihr spielen zwei weitere Größen Hollywoods mit, u.a. George Clooney und Hugh Laurie alias „Dr. House“. Clooney, der nun nach „Gravity“ und „Solaris“ erneut in einem Science-Fiction-Film zu sehen ist, stellt die positive Seite dar, das eigentliche Genie Frank Walter.
 
Sein Gegenpol ist David Nix, gespielt von Laurie. Dieser ist ein brillianter Wissenschaftler und seit Frank Verbannung der amtierende Machthaber. Regie führt Brad Bird (u. a. „Mission Impossible: Phantom Protokoll“, „Ratatouille“ und „Der Gigant aus dem All“), während Damon Lindelof (u. a. „Lost“, „Star Trek: Into Darkness“ und „Prometheus – Dunkle Zeichen“) für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Man darf also durchaus mit ansprechender Action, einer Prise Witz und einem intelligenten Plot rechnen.

Die Attraktion

Der Film scheint sich vor allem durch die besondere Architektur des Tomorrowlands auszuzeichnen, welches von weiten, gold-gelben Feldern umgeben ist. Riesige Wolkenkratzer, fliegende Stadtschnellbahnen, glänzend blaue Flüsse und große Pflanzen-Konstruktionen lassen Visionen von zukünftigen Städten entstehen.
 
Inspirationen für den Film fanden die beiden Drehbuchautoren u.a. in einer Ausgabe von „Amazing Stories“ aus dem Jahre 1982, welches auf einem getwitterten Bild von Bratt Bird zu sehen ist. In jedem Fall handelt es sich um eine hochtechnisierte Utopie, die den Zuschauern regelrecht Lust auf die Zukunft machen wird. Ganz anders sieht es da bei den nun folgenden sehr düsteren Dystopien bzw. Anti-Utopien aus. Hier gibt es allerlei Merkwürdiges zu sehen, das die Gegenwart satirisch parodiert und somit auf bestehende Probleme hinweist.

Trailer zu „A World Beyond“:

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