Spezial • Test: Denon AVR-3313

Der bessere Netzwerkplayer?

 erstellt am 07.05.2013 von Torsten Pless
Was reine Netzwerkplayer nicht imstande sind zu leisten, integriert Denon in seine neuen AV-Receiver. Wie lückenlos dem AVR-3313 der Einstieg wirklich gelingt, haben wir herausgefunden.
 
 
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Quellen-, Zonen- und Surround-Modi-Auswahl mit der Denon Remote App
Bild: Auerbach Verlag

Die 33er-Modellreihe aus dem Hause Denon galt bisher als Garant für einen AV-Receiver der gehobenen Mittelklasse. In den vergangenen beiden Jahren gab es sogar nur ein Modell, das diese übertraf.
 
Mit einem jährlichen Produktupgrade werden die Receiver immer wieder um neue Funktionen ergänzt und damit neue Kaufanreize gesetzt. Nachdem sein Vorgänger sein Glück mit einem einfachen Gehäusedesign und vielen Anschlüssen probierte, dreht das aktuelle Modell den Spieß herum.
 
Der zuletzt kritisierte Plastikmantel weicht einem Vollaluminium-Korpus - generell wirkt das Gesamtauftreten deutlich frischer.
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Die Rückseite des AVRs wirkt aufgeräumter und übersichtlicher als seine Modelle davor. Die analogen Videoverbindungen bleiben erhalten und werden mit HDMI-Schnittstellen ergänzt
Bild: Denon
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Die Platinen des AVR sind auf mehreren Etagen verteilt. An unterster Stelle sitzt der Audioteil, über dem sich das Videoboard befindet. Obenauf ist die HDMI- und Netzwerkplatine
Bild: Auerbach Verlag

 
Die Frontbekleidung besteht auf den ersten Blick lediglich aus zwei Drehreglern, die das große Display umgeben. Weitere Bedienfelder verbergen sich hinter der wieder eingeführten, dafür recht einfach gehaltenen Frontblende, die gleichzeitig die Schnellanschlüsse für HDMI und USB bedeckt.
 
Der Aufräumwahn zieht sich bis zur Fernbedienung durch, die mittlerweile deutlich übersichtlicher wirkt. Alternativ bietet Denon seinen Kunden eine kostenfreie Steuer-App für Android- und iOS-Geräte.
 
Die Rückseite des AVR lässt keine Wünsche offen und gibt auf Wunsch AV-Signale über HDMI - neben dem separaten Betrieb von Beamer und Fernseher - in einem weiteren Raum aus.
 
Die drei Schnittstellen unterstützen dabei zeitgemäß den Audio-Return-Channel sowie die Wiedergabe von 3D- und 4K-Signalen. Damit hebt sich der AVR-3313 abermals von seinem Vorgänger ab und bringt selbst analog zugeführte Videos in die langsam marktreife Zielauflösung von 4096 × 2160 Bildpunkten.
 
Gleichfalls interessant ist der AVR-3313 für all diejenigen, die einen Mehrkanalreceiver mit gehobenen Streamingmöglichkeiten kombinieren wollen. Mit der Möglichkeit Konzept- und Livealben unterbrechungsfrei wiederzugeben, ist der Receiver so manchem reinen Netzwerkaudioplayer einen Schritt voraus.
 
Addiert man die weiteren Möglichkeiten wie Airplay, UPnP (24/192) und Spotify (Firmware-Update notwendig) hinzu, erhält man einen AV-Receiver, der Spaß verbreitet, anstatt mit nüchterner Funktionsanhäufung zu verwirren.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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