Deutsches Finale, Finale dahoam und Co. – die besten CL-Einschaltquoten in Deutschland

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Champions League
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„König Fußball regiert die Welt“. Das Spiel mit dem runden Leder gilt als die populärste Sportart weltweit. Auch im Fernsehen ist der Fußball Quoten-König. Das Finale der Weltmeisterschaft gehört regelmäßig zu den TV-Events mit den besten Einschaltquoten weltweit.

In Deutschland beherrscht der Fußball ebenfalls die Top 10 der Einschaltquoten. Wenn die deutsche Nationalmannschaft antritt, schaut ein Großteil der Bevölkerung zu. Aber auch die Vereinsmannschaften erzielen Rekordquoten, wenn sie auf internationaler Ebene spielen. Hier sind die besten Champions League-Einschaltquoten der deutschen TV-Geschichte.

Das deutsche Finale bricht Rekorde

Am 25. Mai 2013 war es endlich so weit – im Londoner Wembley Stadion sollte das erste „deutsche Finale“ der Champions League stattfinden. Während die Bayern ihre Schmach aus dem vergangenen Jahr wiedergutmachen wollten, führte Jürgen Klopp die Borussia völlig überraschend ins Endspiel. Rund 21,61 Millionen Menschen sahen im ZDF, wie die Bayern in einem erstklassigen Spiel am Ende triumphierten. Als erstes Vereinsspiel knackte das Finale die 20-Millionen-Marke. Klar, dass es damit das CL-Spiel mit den besten Einschaltquoten ist.

„Finale dahoam“ lockt über 16 Millionen vor dem Fernseher

Noch ein Jahr zuvor standen die Bayern vor einem Scherbenhaufen. In letzter Minute gaben sie das dramatische CL-Finale gegen Chelsea im eigenen Stadion aus der Hand. 16,79 Millionen schauten zu, als sich das „Finale dahoam“ zum „Drama dahoam“ wandelte. Allerdings verweisen die Verantwortlichen noch heute darauf, dass diese bittere Niederlage zum Entwicklungsprozess der Mannschaft beigetragen habe. Wie Betway Sportwetten zeigt, gehört der FC Bayern mittlerweile zu den wertvollsten Mannschaften Europas. Der Marktwert des Kaders beträgt dabei stolze 891,4 Mio. €. Große Mannschaften ziehen ihre Stärke eben auch aus schweren Niederlagen.

Bayerns großer Triumph über Barca

Auf dem Weg zum Triple 2013 mussten die Bayern auch gegen den großen FC Barcelona ran. Obwohl man zuvor Juventus Turin souverän aus dem Weg räumte, galt der deutsche Rekordmeister keineswegs als der haushohe Favorit. Als solcher präsentierte sich die Mannschaft von Jupp Heynckes allerdings. Völlig überraschend gewannen sie das Hinspiel im Camp Nou mit 4:0. Rund 15,91 Millionen Zuschauer sahen das Spiel am 1. Mai im ZDF. Damit ist es das Champions League Spiel mit den dritthöchsten Einschaltquoten in Deutschland.

Dortmund holt den Pott

Im Jahr 1997 feierte der BVB mit dem Gewinn der Champions League den wohl größten Triumph der Vereinsgeschichte. Über 15 Millionen Zuschauer schauten, damals noch auf RTL, zu, wie Borussia Dortmund gegen Juventus Turin den Henkelpott holte. Marcel Reifs legendäres „Ricken, lupfen jetzt!“ kurz vor dem entscheidenden 3:1 bleibt bis heute unvergessen. Auch in den folgenden Jahren hat der BVB immer wieder für Top-Einschaltquoten in der CL gesorgt – so beispielsweise im Jahr darauf beim legendären „Torfall von Madrid“.

Dortmunds legendäres 4:1 ebenfalls dabei

Am 24. April 2013 schrieben Jürgen Klopp und seine Jungs vom BVB Geschichte. Mit dem 4:1 fügten sie Real nicht nur eine der höchsten Halbfinal-Niederlagen der Vereinshistorie zu, sondern erzielten auch eine der besten Einschaltquoten der deutschen TV-Geschichte. Fast 14 Millionen Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als Robert Lewandowski den Königlichen vier Tore einschenkte.

An die Top-Zahlen der Nationalmannschaft reichen die Einschaltquoten der Champions League in Deutschland zwar nicht heran, allerdings sind die internationalen Fußball-Übertragungen im Vergleich immer noch absolute Quotenrenner.

Bildquelle:

  • UEFA-Champions-League: © UEFA

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