US-Kultserie „Mad Men“: Ist nach der siebten Staffel Schluss?

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Gute und schlechte Nachrichten für die Fans von „Mad Men“: Die auch in Deutschland erfolgreiche US-Serie um eine New Yorker Werbeagentur in den Sechzigern bekommt drei neue Staffeln – und dann könnte Schluss sein.

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„Sieben Staffeln scheint die richtige Länge für die Serie zu sein“, sagte Produzent Matthew Weiner dem Branchenmagazin „Hollywood Reporter“. Zugleich berichtete der Internetdienst am Freitag, dass die Staffeln fünf, sechs und sieben jetzt für 30 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) vertraglich mit dem Sender AMC vereinbart worden seien.

Mittlerweile ist auch klar, was viele Fans befürchtet haben: Die fünfte Staffel kommt in den USA erst im März nächsten Jahres ins Fernsehen – acht Monate nach dem geplanten Start und fast 18 Monate nach dem Ende der vierten Staffel. „Kein ‚Mad Men‘ vor 2012? Der Schock! Der Horror!“ schrieb die „Los Angeles Times“ und riet ihren Lesern, bei Entzugserscheinungen Musik der sechziger Jahre zu hören oder die umstrittene Serie „Die Kennedys“ zu gucken – so bleibe das Gefühl für die damalige Zeit erhalten.

Bei „Mad Men“ geht es um die Mitarbeiter einer Werbeagentur in der New Yorker Madison Avenue, daher der Name. Weiner, früher Drehbuchautor für „Die Sopranos“, spielt dabei mit der damaligen Mode, den damaligen politischen Ereignissen und vor allem der damaligen Moralvorstellung. Während sich die Männer durch halb New York schlafen, haben Frauen kaum jenseits von Sekretärinnenjobs eine Chance. „Mad Men“ läuft in Deutschland auf dem digitalen Spartenkanal ZDF Neo. [dpa/ar]

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