Google drohen Probleme wegen Standortspeicherung

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nachdem herausgekommen ist, dass Google Standortdaten von Nutzern auch bei abgeschalteter Ortung speichert, droht dem Tech-Konzern jetzt ein juristisches Nachspiel in den USA.

Google wird die dauerhafte Standortermittlung seiner Nutzer auf iPhones und Android-Smartphones vorgeworfen (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Dies soll auch geschehen, wenn die verhältnismäßig eindeutig benannte Funktion „Location History“ ausgeschaltet wurde. Dies könnte jetzt juristische Folgen für den Tech-Giganten haben.

Denn am Freitag wurde im Bundesgericht in San Franzisco Klage gegen die umstrittene Praxis eingereicht. Das Gericht muss nun klären, ob es sich hierbei um eine gezielte Irreführung und Verletzung der Privatsphäre handelt. Google äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen, könnte sich aber langfristig mit einer Sammelklage konfrontiert sehen. [ds]

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2 Kommentare im Forum

  1. Es ist ein Aberwitz wie diese Tec-Unternehmen uns Kunden und aber auch die EU-Kommission an der Nase herumführen mit samt den "beratenden Anwälten" dieser Unternehmen. Die EU muss das an der Wurtzel an packen und ggf solchen (falsch) beratenden Anwälten die Akkreditierung entziehen. Es führt doch zu nichts bzw ist Sysiphos-Gleich, wenn die EU ständig neue Fails von google, FB & Co abmahnen oder gar bestrafen muss. Die EU muss diese Unternehmen dazu anhalten, samt ihrer beratenden Anwälte solche Unternehmungen/ Versuche von vornherein zu unterlassen, die einer Abmahnung oder Strafzahlung nicht standhalten können, ganz gleich ob die Anwälte dieser Unternehmen versuchen dagegen vorzugehen. Ja, Recht ist schwierig, aber Recht muss auch nicht wie man sieht von diesen Unternehmen ausgehölt und/oder überstrapatziert werden. Sie sollen sich einfach dran halten, so wie man es von jedem verlangt und erwartet! Da erwarte ich nun auch mehr, als das was die EU kann und das was sie nur macht - genau wie aktuell mit den Klimamaßnahmen. Man muss diese Technokraten auch teils zu ihrer Arbeit tragen, auch wenn die schon besser/effizienter arbeiten als so manche ihre Länderregierungen. Diese Unternehmen kommen ja mit sowas gut und gerne durch. Das was die EU da mit FB und google veranstaltet ist auch nur ein exemplarischer Nebenkriegsplatz. Viele andere Unternehmen kommen mit vergleichbaren Rechtsdehnungen und -Brüchen gut durch, weil eben viele Kontrollen und Richter fehlen, um diesem Unrechtsozean Herr zu werden. Wie ich erwähnte - "Sysiphos"arbeit eben. Man muss da als EU ans Grundsätzliche ran, nämlich ans Rechts und dieses bei allen jenen Unternehmen strikt durchsetzen! Manches ist einfacher als es scheint, ohne gleich populistisch zu sein.
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