DTM wechselt den Sender

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DTM
© DTM.com
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Die Formel E geht gleich mit. Am Tag des letzten DTM-Laufs wird eine weitreichende Änderungen, was die TV-Übertragungen betrifft, bekannt. Das finale Rennen läuft damit heute letztmals live bei Sat.1.

ProSieben steigt in den Motorsport ein und überträgt ab 2022 alle Rennen der DTM und die Formel-E-Weltmeisterschaft live. Für die zwei Rennserien bedeutet dies einen hausinternen Spurwechsel.

ProSieben- und Sat.1-Senderchef Daniel Rosemann: „Sowohl die DTM als auch die Formel E haben in dieser Saison eine sehr gute Entwicklung gezeigt. Mit dem Wechsel von Sat.1 zu ProSieben wollen wir beiden Rennserien einen weiteren Impuls geben. ProSieben freut sich auf spektakulären und nachhaltigen Motorrennsport.“

Hintergrund Vertragsverlängerung

Mit dem Wechsel zu ProSieben führt #ranracing die erfolgreiche Partnerschaft mit der DTM fort. Die vereinbarten entsprechenden Vertrag zur Verlängerung der langjährigen Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit der Formel E, die in diesem Jahr begonnen hat (DIGITAL FERNSEHEN berichtete), ist wie angekündigt langfristig angelegt. Die Live-Übertragungen sollen weiter unter der bekannten Sport-Dachmarke „ran“ laufen und vom bewährten „ran racing“-Team produziert.

Das erfolgreichste DTM-Rennen der Saison, am 21. August auf dem Nürburgring, hatte 9,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Der E-Prix in Berlin vom 14. August konnte laut ProSiebenSat.1 ebenfalls 9,1 Prozent erreichen. Nun will das Haus mit der neuen Strategie solche Werte wohl etablieren beziehungsweise ausbauen.

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  • DTM1: © DTM.com

9 Kommentare im Forum

  1. Letzte Saison Sat 1, nächste ProSieben, übernächste vermutlich ProSiebenMaxx oder ran.de Ich verstehe nicht, warum sich ProSiebenSat1 diese beiden Rechte geholt hat, die Zuschauerzahlen sind doch immer wieder enttäuschend.
  2. Die Show ist seit Jahren enttäuschend und damit dann auch die Quote. Solange die Hersteller und Teams das nicht verstehen, wird es sich auch nicht bessern, egal von welchem Sender übertragen wird. und so ein Schreihals am Micro trägt auch so einiges bei.
  3. Quotentod wird verschoben und nicht etwa die Erfolgsspur nochmal geputzt. Von wegen "erfolgreiche Saison." Die erwähnten Peaks von 9% in der Zielgruppe sind das was sie sind. Peaks, Einmaleffekt. Der Durchschnitt der Zuschauerzahlen lag bei SAT1 2021 bei unter 6% in der werberelevanten Zielgruppe (Tendenz stetig sinkend zu Vorjahren) und damit kommt jedes Format auf den Rauswurf Prüfstand, da 6% die Alarmgrenze ist. Da Pro7 bei den Werberelevanten etwas besser in der Gesamtdarstellung steht als SAT1, versucht man mit der Verschiebung nun notgedrungen die Marktanteile wieder über 6% zu hieven, damit der Sportchef beim Senderchef wieder Argumente gegen eine Absetzung hat. Aber wie schon bei den Politikshows dürfte es wohl schwer werden das Pro7 Publikum nun plötzlich auch noch für Motorsport zu begeistern. Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.
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