Neue „Star Trek“-Serie ab heute bei Prime

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charaktere aus star trek lower decks
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„Star Trek: Lower Decks“ ist nach „The Orville“ die nächste satirische Trek-Hommage – und ab heute beim Streamingdienst Amazon Prime Video abrufbar.

Echte Trekkies wissen sofort bescheid: Der Titel der neuen Cartoon-Serie ist eine Anspielung auf die gleichnamige Folge, die sich an Bord der Picard-Enterprise in „Star Trek: The Next Generation“ abspielt. Eine besondere Episode, schließlich stehen dort nicht bekannte Hauptfiguren wie Commander Data oder der klingonische Offizier Worf im Mittelpunkt – sondern einige der sonst namenlosen Besatzungsmitglieder, die kein geräumiges Offiziersquartier auf dem Flaggschiff der Föderation bewohnen.

Wer allerdings davon ausgeht, dass sich „Star Trek: The Lower Decks“ in ähnlich ernsthafter Manier mit dem Schicksal der weniger hochrangigen Crewmitglieder widmet, ist allerdings auf dem Holzweg: Bereits der Trailer zur neuen Zeichentrick-Serie aus dem Trek-Universum feuert Klamauk-Salven aus sämtlichen Torpedoschächten.

Dass humoreske Hommagen an das wohl langlebigste TV-Franchise der Fernsehgeschichte durchaus gelingen können, hat „Family Guy“-Schöpfer Seth McFarlane bereits in zwei Staffeln des Parodie-Formats „The Orville“ unter Beweis gestellt. Dabei meistert der sonst auch gerne betont respektlose Serienschöpfer allerdings einen bewundernswerten Drahtseilakt zwischen offener Bewunderung und beißendem Spott, ein erfrischender Cocktail für alle Trek-Fans, die sich von den jüngsten „Star Trek“-Formaten „Picard“ und „Discovery“ tendenziell eher enttäuscht zeigten.

Kann „Star Trek: Lower Decks“ sich mit „The Orville“ messen?

Ob „Star Trek: Lower Decks“ mit ähnlichen Geniestreichen wie McFarlanes „The Orville“ aufwarten kann, ist allerdings fraglich. So entpuppt sich die äußerst unruhige Cartoon-Serie bereits auf den ersten Blick als hyperaktives Slapstick-Feuerwerk, das allein aufgrund seiner hyperaktiven Dynamik schnell für Kopfschmerzen sorgen könnte. Zumindest beim alteingesessenen Fanzirkel des SciFi-Franchises von Gene Roddenberry – dort ist man tendenziell eine ruhigere Gangart gewöhnt, die sich auch Seth McFarlane für sein Parodie-Projekt zueigen gemacht hat.

Der geneigte Zuschauer überzeuge sich aber selbst: „Star Trek: The Lower Decks“ ist ab heute für Kunden von Amazon Prime über die Streaming-Abteilung Prime Video abrufbar.

Bildquelle:

  • df-star-trek-lower-decks-charaktere: Amazon Prime

88 Kommentare im Forum

  1. Die sollen lieber ernsthafte Scifi Serien drehen und nicht so einen Murks wie Orville! Gibt viel zu viel von diesem Misst.
  2. Ich finde The Orville klasse. Es ist zwar an Star Trek angelehnt, aber absolut kein Klamauk a la Traumschiff Surprise o.ä.
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