TV und Streaming kompakt

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© Sergey Nivens - stock.adobe.com

Die Kinos sind geschlossen und wer kann, sollte zuhause bleiben – das heißt für viele: Das Fernsehen und digitale Angebote bekommen eine ganz neue Bedeutung. Ein paar Tipps für die kommenden Tage – ein Klassiker, ein Angebot für die ganze Familie und ein Online-Tipp.

DIGITAL:

Als Sharon Tate war sie kürzlich in Quentin Tarantinos Hollywood-Hommage „Once Upon a Time in Hollywood“ zu sehen, nun gibt es auf Netflix den Film, mit dem Margot Robbie ihren internationalen Durchbruch feierte: In „I, Tonya“ spielte sie vor drei Jahren die Eiskunstläuferin Tonya Harding – die ihre Eislaufkollegin Nancy Kerrigan 1994 mit einer Eisenstange angriff und ihr das Bein zertrümmerte. Der Film von Craig Gillespie fokussiert auf die Widersacherin Tonya Harding, die aus einfachen Verhältnissen stammte. In der Hauptrolle glänzt die australische Schauspielerin Robbie, die diese strauchelnde Figur intensiv verkörpert. „Für eine Weile wurde ich geliebt. Dann wurde ich gehasst. Dann war ich nur noch eine Lachnummer“, sagt sie als Harding. Für ihre Leistung wurde Robbie für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. „I, Tonya“ soll ab Sonntag (22. März) bei Netflix abrufbar sein.

FÜR DIE GANZE FAMILIE:

Am Samstag (21. März) ist der Tag des Puppenspiels. Doch weil die Theater alle dicht sind, lädt das Münchner Marionettentheater zu einer virtuellen Vorstellung. Ab 20 Uhr gibt es auf Vimeo und auf YouTube „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zu sehen, live und kostenlos (https://www.muema-theater.de/). Wer Gutes tun will, kann das Theater auch unterstützen und Online-Gutscheine kaufen. Das Haus hat übrigens Tradition: Seit 1900 tanzen dort die Marionetten auf der Bühne.

DER KLASSIKER:

Ein bisschen heile Welt in unruhigen Zeiten – RTL zeigt am Sonntagabend (22. März) zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr „Dirty Dancing“. Der Klassiker kam vor mehr als 30 Jahren in die Kinos. „Dirty Dancing“ erzählt von der jungen Frances, genannt Baby, die mit ihren Eltern und ihrer Schwester die Sommerferien in einem noblen Resort verbringt und sich in den Tanzlehrer Johnny verliebt. Das Werk avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Kultfilm und machte die Hauptdarsteller Jennifer Grey und Patrick Swayze quasi über Nacht berühmt. Auch die Filmmusik kennen und lieben viele bis heute: Für den Titelsong „(I’ve Had) The Time of My Life“ gab es 1988 sogar den Oscar für den besten Filmsong.

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  • Astronaut_TV_Leinwand: © Sergey Nivens - stock.adobe.com

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