
- Regisseur Rob Reiner: Mit brisanten Themen zum Erfolg
03.03.2012, 15:24 Uhr, Barbara Munker
Rob Reiner kennt sich mit Romanzen, Horror und Dramen aus. Ob "Harry und Sally", "Eine Frage der Ehre" oder "Das Beste kommt zum Schluss" - für den amerikanischen Regisseur laufen die Darsteller zur Bestform auf. Reiner feiert jetzt seinen 65. Geburtstag.

- Am kommenden Dienstag wird Rob Reiner 65 Jahre altBild: Franz Richter
Zur Deutschland-Premiere der Tragikomödie "Das Beste kommt zum Schluss" war Reiner 2008 mit seinen Stars Jack Nicholson und
Doch das brisante Thema machte den Filmemacher bei den Dreharbeiten im Jahr zuvor doch nachdenklich. "Ich halte mich für eine sehr junge alte Person", sagte er damals der "New York Times". "Doch dann kommen Gedanken wie 'Wieviele Filme werde ich noch machen können?'. Wenn ich Glück habe, vielleicht noch fünf".
Zwei weitere Filme hat Reiner seither schon abgedreht. "Verliebt und ausgeflippt" (2010), eine romantische Komödie über eine Teenagerliebe, fand in den US-Kinos allerdings kaum Beachtung. Die Romanze eines jungen Paares in den 1950er Jahren mit
Für sein jüngstes Projekt konnte Reiner wieder Oscar-Preisträger Morgan Freeman gewinnen, der in "The Magic of Belle Isle" einen früher bekannten, aber inzwischen versoffenen Schriftsteller spielt, der mit Hilfe einer alleinstehenden Mutter (
Mit der Leinwand hatte Reiner quasi von Geburt an zu tun. Sein Vater,
Schon als Teenager stand Rob Reiner vor der Fernsehkamera. Der erste Erfolg kam mit der TV-Sitcom "All in the Family", die Vorlage für die deutsche Hit-Serie "Ein Herz und eine Seele". Reiner war nicht einmal 30 Jahre alt, als er nach dem eigenen Drehbuch die Rock-Satire "This Is Spinal Tap" inszenierte. In seinem Regiedebüt spielte er selbst mit.
Nach der Verfilmung des Stephen-King-Romans "Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers" (1986) stieg er in die Riege von Hollywoods gefragten Regisseuren auf. Ein Jahr später drehte er das Fantasy-Märchen "Die Braut des Prinzen" und griff damit in die Trickkiste der Mantel-und-Degen-Filme. Mit "Harry und Sally" gelang ihm 1989 ein Beziehungskisten-Coup.
Mit "Misery" wagte sich Reiner 1990 ins Horror-Genre. Wieder knöpfte sich der Regisseur eine Vorlage von Stephen King vor, in der ein Bestsellerautor (
Mit dem Militärdrama
Die meisten seiner Filme hat Reiner selbst produziert. Von Kollegen lässt er sich gerne für Nebenrollen einspannen, von "Bullet over Broadway" über "Schlaflos in Seattle" bis zu "Der Club der Teufelinnen". In den 70er Jahren war er mit der Regisseurin Penny Marshall verheiratet. Seit 1989 ist er mit Michele Singer zusammen, das Paar hat drei Kinder. In Hollywood ist Reiner als kämpferischer Liberaler bekannt. So machte er sich 1998 in einer Volksabstimmung für eine höhere Tabaksteuer in Kalifornien stark. Die Mehreinnahmen fließen staatlichen Gesundheitseinrichtungen und Betreuungsstätten für Kleinkinder zu. Zudem setzt er sich seit Jahren für die Einführung der Homo-Ehe ein.































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